Lesetagebuch
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Hard Land
 352 Seiten

Der fünfzehnjährige Sam hat eine kranke Mutter und ein distanziertes Verhältnis zu seinem Vater, weshalb er, um seinen Problemen zu entfliehen, im Sommer einen Ferienjob in einem Kino annimmt. Dort trifft er auf drei Menschen, die bald zu seinen Freunden werden - und durch die er das Leben erst richtig kennenlernt. Bis sein größter Albtraum wahr wird und die unbeschwerte Schwebe dieses Sommers verfliegt ...

Erwachsenwerden ist das Thema von Benedict Wells' neuestem Roman und absolut fantastisch umgesetzt. Nicht nur beschreibt er Sams Sicht sehr realistisch, sondern auch dieses Gefühl des Unsterblichseins der Jugend, wenn alles möglich und die Zukunft Millionen Jahre entfernt scheint. Das Buch weckte die Nostalgie nach meiner eigenen Jugend und ich bin mir sicher, dass alle sich mit diesem Gefühl identifizieren können.

Die Einbindung von "Hard Land", Sams fiktionaler Schullektüre, ist gut gelungen, nur hätte sie imho ruhig öfter vorkommen und zwischen den Charakteren diskutiert werden können; dafür war die Pointe absolut genial und ein persönliches Lesehighlight.

Wer eine wunderbare Coming-of-Age-Story lesen will, ist hier bestens bedient! Nostalgie gibt es dabei gratis dazu :)