Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
Ich fühl's nicht
 169 Seiten

Ein weiterer Comic von Lob strömquist, die ich gerne mag. Dieser Comic hat mir nicht so sehr gefallen wie die anderen. Ich fand ihn teilweise unstrukturiert und hab manchmal nicht richtig verstanden, was ihr Punkt ist. Die letzten Seiten über eine Paarbeziehung als Mini-Religion fand ich allerdings sehr interessant

The Total Money Makeover
 224 Seiten

Ein Buch darüber, wie man Schulden abbaut und sich vor allem finanziell und in der Vorsorge gut aufstellt. Das Prinzip ist sehr eingängig und erscheint mir logisch. Alles wird nacheinander mit „baby steps“ gemacht 1. 1000 Euro schnell sparen Affe Notfälle 2. Schulden abbezahlen - vom niedrigsten zum höchsten mit dem schneeballprinzip 3. Notfallfund ausbauen - 3-6 Monate Überlebenskosten ansparen 4. 15% vom Einkommen in altersvorsorge stecken 5. Ausbildungskosten für Kinder ansparen 6. Haus abbezahlen 7. investieren, Spaß haben, spenden/weggeben

Alles in allem inhaltlich ein cooles Prinzip, ich der Autor ist mir nur sehr unsympathisch und dem Prinzip „make your Money work for you“ am Schluss kann ich mich gar nicht anschließen. Die ersten 60 Seiten kann man auch gut überspringen - ist nur Gelaber :)

Normale Menschen
 320 Seiten

Normal people. Durchgesuchter. Ein Buch über die Liebe und das Leben zweier Menschen, die sich immer wieder suchen. Es hat mich wirklich tief bewegt. Außerdem war es eine kleine Reise zurück nach Dublin und ans Trinity College - das hat schöne Erinnerungen wach gerufen.

Factfulness
 288 Seiten

Ein wahnsinnig wichtiges Buch über Verzerrungen in unserer Wahrnehmung vor allem in Bezug auf unser Weltbild und was wir dagegen machen können. Das anti-Fake news Buch sozusagen. Und im Großen und Ganzen geht es darum, wie sehr sich die Welt verbessert hat und wie selten wir das sehen. Sehr klar geschrieben, hoch relevant. Am Anfang war es mir tatsächlich schon etwas zu positiv (aber was ist mit den Sachen, die wirklich schlechter werden?) aber im letzten Kapitel (5 Problems we should worry about zB climate change, global pandemic) hat er das für mich nochmal rumgerissen. Auch seine eigene Wissensstand Studie kann man kritisieren, aber sie ist doch ein gutes Anker. Sehr zu empfehlen!

Libellen im Kopf
 352 Seiten

Ein Buch über eine bipolare Störung, ohne dass die psychologisch pathologische Sicht so im Vordergrund ist. Es ist eher eine Geschichte über eine Lebenswahrnehmung und Erlebnisse einer jungen Frau. Sehr mitreißend geschrieben, hoffnungsvoll und (in meiner beschränkten Wahrnehmung) realitätsnah. Gavin Extence ist auch total underrated. Er kann es wirklich mit John Green aufnehmen.

Die Wahrheit über das Lügen
 256 Seiten

Eine Reihe von Kurzgeschichten zu verschiedene Themen, die alle irgendwie vom Ende handeln. Es waren einige Gedankenspiele dabei, die ich sehr mitreißend fand (zB die Geschichte, wie einer in der Zeit zurück reist und die Idee für Star Wars klaut) und auch einige, die mich sehr bewegt haben (zB die mit dem Mann der die Fliege im Glas der Frau ertränkt). Mit manchen konnte ich auch nicht so viel anfangen. 3,5 Sterne würde ich sagen:)

Komisch, alles chemisch!
 256 Seiten

Ein tolles Buch einer genialen Wissenschaftskommunikatorin. Sie nimmt uns durch einen typischen Tag und erklärt sehr anschaulich und verständlich chemische Prozesse im Alltäglichen - wie wirkt Kaffee, was macht Teflonpfannenbeschichtung aus, was ist eigentlich Seife... ich bin tatsächlich begeistert und kann nun verstehen, dass auch Chemie (wie Bio und Psychologie) meinen wissenschaftsgeist anregen können. Außerdem ist es wirklich für Laien geschrieben, was man bei dem Thema erstmal schaffen muss. Klare Empfehlung!

Alte Sorten
 256 Seiten

Ein besonderes Buch über Freundschaft und Menschen und Leben auf dem Bauernhof. Schwer zu beschreiben, aber es hat mich tief bewegt, ich hab viel gelernt und mich sehr in den Ort vertieft. Ganz klare Empfehlung.

Atomic Habits
 320 Seiten

Tolles Buch über eines meiner Lieblingsthemen: Gewohnheiten. Auch wenn ich einiges schon wusste habe ich viel neues gelernt und nochmal einen Blick auf Dinge wie Motivation und Langfristigkeit entdeckt. Auch für das „Entwöhnen“ von blöden Gewohnheiten sehr hilfreich. ... sagte sie und lies Julian mit einem Code YouTube auf ihrem Handy sperren - ganz nach dem Leitsatz „make it invisible“ :)

Das Leben ist eins der Härtesten
 224 Seiten

Giulia Becker ist einfach eine Frau mit wahnsinnig viele Talenten. Das Buch handelt von Personen, über die es nicht viele Bücher gibt. Vor allem nicht so intelligent geschriebene. Es ist ein berührender Einblick in ein Deutschland der weniger Privilegierten. Trist und fröhlich zugleich. Außerdem tolle Charaktere - irgendwie so echt menschlich.

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
 544 Seiten

Ein Roman über eine Frauengruppe, die in den 30-er Jahren in Kentucky eine mobile Bibliothek gegründet haben und Menschen auf dem abgelegenen Land mit dem Pferd Bücher bringen. Hat mir eine neue Zuneigung für Bibliotheken gebracht und war ein bisschen wie in eine andere Zeit zu schlüpfen.

Midnight Sun
 672 Seiten

Das “Neue” Twilight Buch musste natürlich gelesen werden, auch wenn es lediglich der erste Teil aus Edwards Perspektive ist. Es hat Spaß gemacht wieder in die Welt einzutauchen und vor allem der Aspekt der Gedankenlesens und damit auch dem Funktionieren von Alices Visionen fand ich spannend. Ansonsten Ist Edward halt ein dominanter Typ, der die arme, schwache Bella die ganze Zeit beschützten muss. Das fand ich schon nervig und nicht meinen feministischen Werten entsprechend ;)