Lesetagebuch
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Eine kurze Geschichte von fast allem
 688 Seiten
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Ein herrliches Buch tatsächlich über nahezu fast alles, was mit dem Universum, der Erde, ihrer Entwicklung und dem Leben auf ihr zu tun hat. Sehr gelungen finde ich besonders die Beschreibungen der Persönlichkeiten der einzelnen Naturforscher. Wenn man sich ein bisschen mit den Naturwissenschaften beschäftigt, wird man zwangsläufig auf viele dieser "großen Namen" stoßen; Newton, Einstein, Pauling, Heisenberg, Darwin. Aber häufig sind sie für mich nie mehr als diese Namen geblieben. Ich wusste eigentlich nicht sehr viel über diese Personen und schon gar nichts über ihre Persönlichkeiten, über ihren Charakter. Über die kleinen Anekdoten in diesem Buch, wird das Bild deutlich klarer:

"Physiker sind berüchtigt für die Verachtung, die sie Wissenschaftlern anderer Fachgebiete entgegenbringen. Als die Frau des großen österreichischen Physikers Wolfgang Pauli ihn wegen eines Chemikers verließ, war er vor Unglauben sprachlos. "Wenn sie einen Stierkämpfer genommen hätte, das hätte ich ja noch verstanden," meinte er einmal verwundert zu einem Freund, "aber ein Chemiker..." [...]

Das Buch ist interessant, leicht verständlich und mit einer guten Prise Humor geschrieben, so dass das Gelesene auch über längere Zeit gut in Erinnerung bleiben wird. Sehr gut geeignet für jeden, der einfach ein bisschen mehr über fast alles wissen möchte. Allerdings braucht man stellenweise ein dickes Fell, wenn es z.B. um Supervulkane und Meteoriten gehen, die nichts anderes im Sinn haben, als auf der Erde mächtig für Chaos zu sorgen und den Überlebenswillen des gesamten Lebens auf die Probe zu stellen. Trotzdem: Nur zu empfehlen.

Eine kurze Geschichte von fast allem
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Richtig gut, verständlich und lustig geschrieben. Lustig, wie es eben geht, wenn gerade von auf die Erde stürzenden Asteroiden, Epidemien und Seuchen, Supervulkanen und bärengroßen, aggressiven Waschbären die Rede ist. Ich hab das Gefühl, jetzt sehr viel über fast alles zu wissen, aber irgendwie auch alles nur so fast. Wenn die kurze Geschichte nicht so lang wäre, würde ich sie sicher noch öfter lesen.

Was das Buch besonders ausmacht, sind sehr anschauliche Vergleiche.

Vor allem aber sind Atome klein - sehr klein. Eine halbe Million von ihnen, nebeneinander aufgereiht, könnten sich hinter einem menschlichen Haar verstecken.

Schönste Stelle:

Fast zur gleichen Zeit stellte der deutsche Physiker Werner Heisenberg eine Konkurrenztheorie vor, die er Matrizenmechanik nannte. Sie war mathematisch so kompliziert, dass kaum jemand sie wirklich verstand, auch Heisenberg selbst nicht (»Ich weiß nicht einmal, was eine Matrix ist«, sagte der Physiker einmal verzweifelt zu einem Freund), ...