Glücklich wegen der Sprache, der Erzählweise und der gelungenen Übersetzung. Wehmütig, den nun endgültig letzten von GGM verfassten Text gelesen zu haben.
Ein dystopischer Roman rund um den Klimawandel, im Zentrum der Erzählung drei junge Menschen, die weit weg von allen anderen (übriggebliebenen) Menschen in einem abgelegenen Haus ihre Zukunft leben.
Ein Buch wie ein Actionfilm. Die Geschichte entwickelt sich rund um das Thema der weltweiten Fischereiindustrie. Unterhaltsam, spannend und erschütternd.
Whitehead legt ein wortgewaltiges Werk über die Lebensumstände afroamerikanischer Sklaven vor. Die Erzählung mit weiblicher Hauptfigur treibt vorwärts und trotzdem verpasst es der Autor nicht, ein Stimmungsbild der noch jungen Vereinigten Staaten um 1815 zu zeichnen. Brutalität, Unmenschlickeit und grausame Schicksale lassen der Hoffnung nur wenig Platz, aber es gibt sie.
Ein Buch übers Frau Sein, Mutter Sein und das Leben in der Familie, mit Freunden sowie in Partnerschaft. Das alles aus der wichtigen, weiblichen Perspektive. Erzählt wird das Ganze aus den Sichtweisen von sechs oder sieben Personen, deren Innenleben und Reflektionen wir kennenlernen. Ein nachdenkliches, poetisches und philosophisches Buch, das in seiner Ereignisarmut viel Schwere transportiert.
Deutschland 2022, eine Erzählung, die sich einzig in E-Mails und Chat-Nachrichten zwischen Theresa, Landwirtin in Brandenburg, und Stefan, Journalist in Hamburg, entwickelt. Die beiden kennen sich aus dem Studium, waren eine WG und sind sich vertraut. Die Kraft der Geschichte liegt aber in den Differenzen zwischen den beiden und in den weit voneinander entfernten Realitäten. Die schonungslose Ehrlichkeit von Theresa und Stefan, das Erzähltempo und die Heftigkeit der Ereignisse führt uns viele hässliche Seiten unserer eigenen Gegenwart vor Augen.