– Phantom Plague
 248 Seiten

Was haben Dracula, Sherlock Holmes, Frauenkleider, Podcasts, Bill Gates, HIV und Moulin Rouge alle mit Tuberkulose zu tun? In einem unglaublich spannenden, anschaulichen und informativen Buch über die Geschichte und aktuelle Lage der tödlichsten Krankheit der Menschheitsgeschichte stellt Vidya Krishnan die Verbindung zwischen Geschichte, Mode, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft, Rassismus, und allen anderen Aspekten des Lebens mit und um Tuberkulose dar. Mir war wirklich für keine Sekunde langweilig und auch die sehr ausschweifenden Exkurse zu Themen wie HIV/AIDS Aktivismus oder der Geschichte von Patentmissbrauch haben am Ende immer einen erfolgreichen Bogen zum Thema geschlagen und haben sich gut in die Argumentation von Krishna eingefügt.

Obwohl ich schon "Everything is Tuberculosis" von John Green gehört habe, hatte ich das Gefühl, in diesem Buch, das er selbst als Quelle nennt und empfiehlt, nochmal sehr viel Neues gelernt zu haben. Wenn ich mehr als 5 Sterne vergeben könnte, würde ich es!

– The Gates of Midnight
 418 Seiten

Leider nicht ganz so gut wie die Vorgänger, der Plot war ein bisschen zu verworren und es hat von den Figuren abgelenkt, die eigentlich das waren, was mir an der Reihe immer am Besten gefallen hat. Aber sehr gut fand ich das Worldbuilding, Wecker stellt die Welt unglaublich detailliert und lebendig dar, so dass die non-human Figuren wirklich nahtlos in die Welt eingefügt werden. Und das Ende hat dann doch mein Herz erweicht.

Justice für Sophia though. Where is my girl.

– If We Were Villains
 428 Seiten

Im Vergleich zu "The Secret History" wenig erfolgreich in dem, was er versucht, zu tun. Die Figuren sind eindimensional und selbst, wenn es Absicht ist, funktioniert es nicht gut genug, um überzeugend zu sein. Eigentlich war es mir relativ egal, was irgendwer gemacht hat und der Plot war zu sehr auf sich selbst fokussiert, um großartig Ästhetik und Vibes™ aufzubauen. Aber ich mochte die Struktur des Romans (er ist, wie ein Theaterstück, in Akte und Szenen aufgeteilt – obwohl das auch noch stilistisch gesteigert hätte werden können). Es gibt noch eine Menge mehr, das ich sagen könnte, aber am Ende ist es mir das für dieses Buch vermutlich nicht wert.