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Er ist wieder da
 396 Seiten
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Auf Empfehlung eines Kollegen angeschafft. Das Amüsement beginnt ja schon in der Wahl des Preises; 19,33€. Auf satirischer Ebene ein Glanzwerk, es war jedoch streckenweise etwas zu anstrengend, Motivation aufzubringen um weiterzulesen. Das wäre das einzig Negative, das mir einfiel. An manchen Stellen musste ich innehalten und mir bewusst machen "Hey, das ist noch Satire", so subtil unterwandert Vermes seinen Leser mit dem -ich nenne es mal so- Mitgefühl gegenüber dem Protagonisten. Unbedingt lesen!

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Ok, ja, das ist alles mainstream und Spiegel Bestsellerlistenquatsch, aber nachdem ich die Leseprobe ganz ok und witzig fand und beschloss drei Reichsmarkfünfzig dafür auszugeben, musste ich es ja wohl zu Ende lesen. Leider waren die ersten Kapitel tatsächlich die besten, weil eben skuril und mal was neues. Dann mittendrin wird alles komisch und man hat ein bisschen das Gefühl 'Mein Kampf' zu lesen und ich war kurz davor, das Buch in die ewige Liste nie fertiggelesener Bücher zu verbannen, bis es doch schließlich viel klarer wurde, dass man hier alles sehr, sehr satierisch interpretieren muss und dann geht's wieder.

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Wie Herr Vermes es mit diesem Roman geschafft hat, überhaupt irgendwo jenseits des Literaturteils im Regionalblättchen Gehör zu finden, ist mir fragwürdig. Ich habenach nicht einmal der Hälfte abgebrochen. Etwas dass ich seit Jahren nicht mehr bei einem Buch getan habe. Ich weiß nicht einmal was das soll, was hier auf die Schippe genommen werden soll. Hitler? Deutschland? Oder einfach die ganze moderne Medienlandschaft? Und das ganze, ohne dass sich jemand gegen die “Witzfigur Hitler” stellt? Ohne Gegenwehr der Bevölkerung fehlt der Biss im Buch. Eine handvoll Witze und Dialoge sind recht gut gelungen, allerdings ist Schwarzer Frost von David Wonschewski als böser Blick auf die Medienlandschaft eine deutlich bessere Unterhaltung.