Das Buch ist in gewisser Weise wie eine Sammlung von Essays zum Thema Predigen. Durchaus lesenswert. Zwischendurch fehlte mir jedoch etwas der rote Faden, durch das gesamte Buch.
Es enthält viele gute Impulse, die ich schon an einigen anderen Stellen gehört oder gelesen habe. Insofern bietet es aber eine gute Zusammenstellung. Es ist kein praktisches Lehrbuch über Predigt Vorbereitung oder die Predigt im Gottesdienst. Stattdessen zielt es mehr auf die grundsätzliche Einstellung des Predigenden gegenüber der Predigt.
Bemerkenswert fand ich die Vorstellung von Gott als den ersten Prediger. Hätte er nicht seine Botschaft verkündet, dann könnten wir nichts davon wissen und es gäbe nichts, was gepredigt werden könnte. Auch den letzten Impuls, dass wir predigen sollen wie Jesus finde ich beachtenswert. Er macht dies an zwei Eigenschaften fest: Gott lieben und Menschen lieben (auch sehr konkret die Gemeinde, zu der wir predigen).
Adolf Hitler erwacht 2011 Mitten in Berlin und bekommt, weil er als Satiriker verstanden wird, einen Platz in einer Fernseh-Sendung. Dort beginnt er sein neues öffentliches Wirken.
„Er ist wieder da“ hatte ich schon vor Jahren gelesen und das geniale Hörbuch auf einer langen Autofahrt gehört. Auch heute ist das Buch noch unterhaltsam und erschreckend. Ich frage mich dennoch, wie es wohl heute – nach 13 Jahren AfD – aussehen würde.
Spannende Geschichte mit vielen gelungenen Wendungen. Dieses Trio aus Elos, Silas und Minna ist genial. Hab ich größtenteils Lisa vorgelesen, was uns beiden Spaß gemacht hat.
Dieses kleine Büchlein von 2007 kann ich theologisch nicht empfehlen. Ich las es, weil es für mich verdächtig nach den Vorläufern von christlichem Patriotismus aussah. Das hat sich in gewisser Weise bestätigt.
Das Buch ist weit entfernt von (pseudo-christlicher) AfD-Rhetorik. Dennoch hat Häselbarth die Hoffnung, dass „Deutschland wieder zu einem Vaterland wird“. Dies soll dadurch gelingen, dass sich „geistliche Väter und Mütter des Landes“ versammeln und sie gemeinsam die Schuld von ihren Städten beten und Gottes Rettungsplan für das Land in Existenz beten.
Viele Konzepte des Buches halte ich für äußerst fragwürdig. Unter anderem dieser „Rettungsplan für unser Land“. Ja, ich glaube, dass Gott einen Rettungsplan hat. Doch der gilt allen Menschen und ist durch das Leben, Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus offenbar geworden. Ich begreife nicht, woher die Idee kommt, dass Gott einen Rettungsplan für unser Land haben soll. Die Bibel spricht an keiner Stelle davon, dass Gott Deutschland auserwählt hat, um eine heilige, christliche Nation zu bilden.
Ich finde das Buch inhaltlich größtenteils schräg und denke nicht, dass sich Christen daran orientieren sollten. Allerdings hat es mir geholfen, etwas über christlich gefärbten Patriotismus zu lernen. In diesem Buch wirkt es noch eher unproblematisch. Doch wenn daraus „christlicher“ Nationalismus entsteht, wird es gruselig.
Diesen Bibel-Kommentar habe ich mit Gewinn gelesen. Die Aufsätze haben einen guten Umfang. Sie ziehen sich nicht zu lange, bieten aber dennoch genug Einblick in verschiedene Hintergründe zum Alten Testament und dem Alten Vorderen Orient.
Das Kapitel über die Chronologie des Alten Testaments hat mich besonders fasziniert. Zeitmessung ist eine enorm komplexe Sache. Mit ein paar der Grundlagen hatten wir uns im Informatik-Studium befasst. Und mir ist ein Video von Tom Scott über Zeitzonen noch sehr präsent – Zeit ist überaus komplex.
Wenn du dich intensiv mit der Bibel auseinandersetzen möchtest, kann ich dieses Buch empfehlen.
Das Buch war ein wenig, wie ich es erwartet hatte: Gelegentlich fand ich es lustig. Ihr Humor trifft nicht immer meinen. Bei der „Carolin Kebekus Show“ geht es mir ähnlich, ich hatte also eine Idee, worauf ich mich einlasse. Zwischendurch gibt es jedoch tolle und witzige Geschichten, für die sich dann der Rest lohnt.
Ja, ich bin keine Mutter, aber als Papa mit Babys in ähnlichem Alter, kann ich viele Situationen zumindest etwas nachempfinden. Überrascht hat mich, dass manche Situationen, bei denen sie empfindet, dass sie unterschwellig unter Druck gesetzt wird, mich in meinem Erleben ganz anders erreicht haben. Besonders das Beispiel mit der Frage: „Schläft das Baby schon durch?“ Sie schreibt in ihrem Buch, dort wird ein Maßstab gesetzt, wie das Baby zu sein habe. Ich erlebte die Frage dagegen eher mitfühlend.
Das Hörbuch hat Carolin Kebekus selbst gelesen. Das mochte ich. Zwischendurch klang sie dabei ein wenig so, wie ich die Stimme von Coldmirror im Kopf habe.
Brotherband meets Araluen – Ich bin voll dafür. Die Schiffcrew der Brotherband Reihe kommt nach Araluen und trifft dort auf einen Ranger aus der anderen Buchreihe von John Flanagan. Es entsteht eine schöne Dynamik zwischen den Charakteren. Wieder ein tolles Buch, mit Humor, Erfolgen, Herausforderungen und viel Spannung. Zumindest konnte ich stark mitfiebern.
Von den Schifffahrten auf dem Meer verlagert sich die Story in The Hunters auf einen großen Fluss. Es bleibt spannend, humorvoll und unterhaltsam.
Mit diesem Band endet die große Rahmenerzählung der ersten drei Bücher. Die Bücher sind zwar alle für sich abgeschlossen, aber es bietet sich an, die Bücher 1–3 in einem Rutsch zu lesen. Jetzt nach diesem Buch könnte man eine Pause einlegen, aber ich habe das folgende Buch schon zur Hand…
Nette Geschichte, die sich zwar flott lesen lässt, aber doch vielschichtig ist. Die Bücher von Sven Nordqvist wecken mein Interesse an Kunst.
Ein weiteres unterhaltsames und spannendes Buch mit viel Humor. Besonders faszinierend finde ich immer wieder, wie aufregend eine Schlacht sein kann, die ich nur lese. Manchmal zittere ich vor Anspannung.
Mit diesem Buch hatte ich gelegentlich ein wenig Schwierigkeiten. Das lag jedoch nicht am Inhalt. Der Titel ist gut gewählt: Es geht in dem Buch darum, Kindern die gute Nachricht (das Evangelium) von Jesus zu vermitteln. Das ist das Ziel für die Kinder-Programme in Gemeinden. Wie das gehen kann, berichtet er in vielen Beispielen. Immer wieder empfiehlt er Methoden und Material. Er wird sehr praktisch für Mitarbeitende in Kindergruppen, aber auch für Eltern. Ich konnte dem Buch mehrere gute Impulse entnehmen und kann mir gut vorstellen, dass ich manche Anregungen davon irgendwann in meinen Dienst integrieren werden.
Schwierigkeiten machte mir die amerikanische Kirchenkultur, sowie der Schreibstil. Schon im Untertitel ist von „Sonntagsschule“ die Rede – mir fehlt das mentale Bild dafür, wie die Gruppen in der Praxis aussehen. Einige Beispiele und Themen klingen sehr „amerikanisch christlich“. Deswegen sind die nicht falsch (oder richtig), aber eben ungewohnt für mich. (Ein Teil von mir ist überrascht davon, denn ich lese immer wieder amerikanische Theologen.) Außerdem liest sich das Buch ein wenig wie die Memoiren von Jack Klumpenhower. Fast in jedem Kapitel ist eine Szene aus seinem Leben Auslöser für die inhaltliche Besprechung. Teilweise kam mir der Text unnötig ausschweifend vor. Daher war das Lesen manchmal etwas zäh.
Wenn man sich auf diese beiden Punkte einlassen kann und will, dann lohnt sich das Buch sehr. Gerade in seiner Vehemenz, dass die Geschichten aus dem Alten (und Neuen) Testament Kindern nicht als Moral-Geschichten gelehrt werden sollen. Es geht immer um Jesus und was er gutes für jeden von uns getan hat, als er lebte, starb, begraben wurde und vom Tod auferstand.