Das Buch war ein wenig, wie ich es erwartet hatte: Gelegentlich fand ich es lustig. Ihr Humor trifft nicht immer meinen. Bei der „Carolin Kebekus Show“ geht es mir ähnlich, ich hatte also eine Idee, worauf ich mich einlasse. Zwischendurch gibt es jedoch tolle und witzige Geschichten, für die sich dann der Rest lohnt.
Ja, ich bin keine Mutter, aber als Papa mit Babys in ähnlichem Alter, kann ich viele Situationen zumindest etwas nachempfinden. Überrascht hat mich, dass manche Situationen, bei denen sie empfindet, dass sie unterschwellig unter Druck gesetzt wird, mich in meinem Erleben ganz anders erreicht haben. Besonders das Beispiel mit der Frage: „Schläft das Baby schon durch?“ Sie schreibt in ihrem Buch, dort wird ein Maßstab gesetzt, wie das Baby zu sein habe. Ich erlebte die Frage dagegen eher mitfühlend.
Das Hörbuch hat Carolin Kebekus selbst gelesen. Das mochte ich. Zwischendurch klang sie dabei ein wenig so, wie ich die Stimme von Coldmirror im Kopf habe.
Brotherband meets Araluen – Ich bin voll dafür. Die Schiffcrew der Brotherband Reihe kommt nach Araluen und trifft dort auf einen Ranger aus der anderen Buchreihe von John Flanagan. Es entsteht eine schöne Dynamik zwischen den Charakteren. Wieder ein tolles Buch, mit Humor, Erfolgen, Herausforderungen und viel Spannung. Zumindest konnte ich stark mitfiebern.
Von den Schifffahrten auf dem Meer verlagert sich die Story in The Hunters auf einen großen Fluss. Es bleibt spannend, humorvoll und unterhaltsam.
Mit diesem Band endet die große Rahmenerzählung der ersten drei Bücher. Die Bücher sind zwar alle für sich abgeschlossen, aber es bietet sich an, die Bücher 1–3 in einem Rutsch zu lesen. Jetzt nach diesem Buch könnte man eine Pause einlegen, aber ich habe das folgende Buch schon zur Hand…
Nette Geschichte, die sich zwar flott lesen lässt, aber doch vielschichtig ist. Die Bücher von Sven Nordqvist wecken mein Interesse an Kunst.
Ein weiteres unterhaltsames und spannendes Buch mit viel Humor. Besonders faszinierend finde ich immer wieder, wie aufregend eine Schlacht sein kann, die ich nur lese. Manchmal zittere ich vor Anspannung.
Ein Buch für Jugendliche über Freundschaft, Verantwortung und einen Platz in der Gesellschaft finden. Die Figuren gehen ans Herz, die Dialoge sind voller Humor. Auf Deutsch hab ich die Reihe vor einigen Jahren gelesen, jetzt möchte ich sie auf Englisch lesen.
Nette Geschichte und noch charmantere Zeichnungen. Der Bleistiftbaum hat mich besonders gefreut und die Kartoffeln im Gartenzaun.
Wie könnte der paradiesische Zustand vor dem Sündenfall auf einem anderen Planeten aussehen? Nachdem er bereits auf dem Mars gewesen ist, fliegt Ransom nun zur Venus – die auch Perelandra heißt. Dieser Planet befindet sich in einem frühen Zustand, bevor der Böse eintrifft, um die Bewohner zu vergiften.
Perelandra ist Teil 2 der Reihe. Auf Englisch fand ich die umfangreichen Beschreibungen der Landschaft des Planeten und die philosophischen Streitgespräche teils herausfordernd zu begreifen. Daher habe ich gelegentlich eine Lesepause eingelegt.
Pastor How und Pastorin Lia berichten davon, wie sie in Singapur mit Jugendlichen eine Kirche für Jugendliche aufgebaut haben. Ihr starker Appell an Pastoren und Leitende in Gemeinden: Lasst Jugendliche leiten. Jugendliche sollen nicht in der Zukunft die Verantwortung in der Gemeinde übertragen bekommen, sondern jetzt eingebunden werden. Diesem Gedanken kann ich einiges abgewinnen.
Andere Beschreibungen fand ich dafür zweischneidiger. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Vertrauen die Pastoren in Jugendliche setzen. Andererseits sprachen sie so viel von Zahlen (etwa: Mit 12 leitete sie 83 Menschen) und einem scheinbar unermüdlichen Einsatz (etwa: Sie hielt für ihre Kleingruppe 3 Bibelstunden die Woche – da war sie 15 Jahre alt). Das scheint mir ein schmaler Grad zu sein, zwischen befähigen und überfordern. Vielleicht lässt sich das mit einer anderen Leistungsgesellschaft oder -kultur erklären, für meine Ohren klang es jedoch befremdlich.
Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt. Ich hoffe, dass der Spirit dieser Pastoren auch mich und meinen Dienst prägt, auch wenn sich die Methoden unterscheiden.
Wie die anderen Bücher ein großartiges Werk. Ich liebe die Känguru-Reihe und lache Tränen, wenn ich die Geschichten höre. Was für ein Glück, dass nächstes Jahr ein neues Buch erscheint.
Insgesamt ein gutes Buch. Viele Grundlagen zum Umgang mit Gefühlen, die mir bereits bekannt vorkamen. Allerdings kommt es dann natürlich auf die Auswirkung im Alltag an. Da konnte ich uns Eltern schon etwas beobachten. Ich denke, wir können noch einiges lernen, auch wenn wir schaffen eine Menge gelernt haben.
Schon beim Lesen dachte ich: This book should have been some blog posts. Zwischendurch fand ich gute und hilfreiche Abschnitte darin. Teils hat es mich etwas befremdet. Der Autor selbst schreibt viel von sich und seinen Erfahrungen, er kommt mir im Buch sympathisch vor. Würde ich nicht unbedingt erneut lesen oder empfehlen.
Die Grundidee des Buches ist recht einfach zusammengefasst. Eine Predigt ohne Text zu halten, ist einer Predigt mit Text vorzuziehen. Denn dadurch gelingt es besser, die Zuhörenden anzublicken und direkt anzusprechen. Zudem hält Joseph Webb es für eine Frage der Vorbereitung, ob eine Predigt ohne Notizen gehalten werden kann, nicht für eine Frage von Talent oder Fähigkeiten. Seine These ist: Jeder kann frei predigen lernen und wird dadurch erleben, dass die eigenen Predigten besser werden.
Der Großteil des Buches besteht darin, dass er eine Arbeitsweise vorstellt, mit der eine Predigt ohne Manuskript gelingt. Vor ein paar Jahren habe ich dieses Buch schon einmal gelesen und habe angefangen, nach diesem System Predigten vorzubereiten. Ich habe damit aufgehört, weil ich für das Studium viel auswendig lernen musste (Griechisch- und Hebräisch-Vokabeln, Bibelverse und -Fakten für Bibelkunde). Heute bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich Predigten am liebsten ohne Text halten möchte. Allerdings habe ich immer noch viel zu lernen. Vermutlich werde ich damit weiterhin nicht konsequent anfangen.
Diesen Bibel-Kommentar habe ich mit Gewinn gelesen. Die Aufsätze haben einen guten Umfang. Sie ziehen sich nicht zu lange, bieten aber dennoch genug Einblick in verschiedene Hintergründe zum Alten Testament und dem Alten Vorderen Orient.
Das Kapitel über die Chronologie des Alten Testaments hat mich besonders fasziniert. Zeitmessung ist eine enorm komplexe Sache. Mit ein paar der Grundlagen hatten wir uns im Informatik-Studium befasst. Und mir ist ein Video von Tom Scott über Zeitzonen noch sehr präsent – Zeit ist überaus komplex.
Wenn du dich intensiv mit der Bibel auseinandersetzen möchtest, kann ich dieses Buch empfehlen.