Bücherregal lädt …
Perelandra
200 Seiten

Wie könnte der paradiesische Zustand vor dem Sündenfall auf einem anderen Planeten aussehen? Nachdem er bereits auf dem Mars gewesen ist, fliegt Ransom nun zur Venus – die auch Perelandra heißt. Dieser Planet befindet sich in einem frühen Zustand, bevor der Böse eintrifft, um die Bewohner zu vergiften.

Perelandra ist Teil 2 der Reihe. Auf Englisch fand ich die umfangreichen Beschreibungen der Landschaft des Planeten und die philosophischen Streitgespräche teils herausfordernd zu begreifen. Daher habe ich gelegentlich eine Lesepause eingelegt.

& GenerationEN
387 Seiten

Pastor How und Pastorin Lia berichten davon, wie sie in Singapur mit Jugendlichen eine Kirche für Jugendliche aufgebaut haben. Ihr starker Appell an Pastoren und Leitende in Gemeinden: Lasst Jugendliche leiten. Jugendliche sollen nicht in der Zukunft die Verantwortung in der Gemeinde übertragen bekommen, sondern jetzt eingebunden werden. Diesem Gedanken kann ich einiges abgewinnen.

Andere Beschreibungen fand ich dafür zweischneidiger. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Vertrauen die Pastoren in Jugendliche setzen. Andererseits sprachen sie so viel von Zahlen (etwa: Mit 12 leitete sie 83 Menschen) und einem scheinbar unermüdlichen Einsatz (etwa: Sie hielt für ihre Kleingruppe 3 Bibelstunden die Woche – da war sie 15 Jahre alt). Das scheint mir ein schmaler Grad zu sein, zwischen befähigen und überfordern. Vielleicht lässt sich das mit einer anderen Leistungsgesellschaft oder -kultur erklären, für meine Ohren klang es jedoch befremdlich.

Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt. Ich hoffe, dass der Spirit dieser Pastoren auch mich und meinen Dienst prägt, auch wenn sich die Methoden unterscheiden.

Narrativ predigen
160 Seiten

Schon beim Lesen dachte ich: This book should have been some blog posts. Zwischendurch fand ich gute und hilfreiche Abschnitte darin. Teils hat es mich etwas befremdet. Der Autor selbst schreibt viel von sich und seinen Erfahrungen, er kommt mir im Buch sympathisch vor. Würde ich nicht unbedingt erneut lesen oder empfehlen.

Preaching Without Notes
90 Seiten

Die Grundidee des Buches ist recht einfach zusammengefasst. Eine Predigt ohne Text zu halten, ist einer Predigt mit Text vorzuziehen. Denn dadurch gelingt es besser, die Zuhörenden anzublicken und direkt anzusprechen. Zudem hält Joseph Webb es für eine Frage der Vorbereitung, ob eine Predigt ohne Notizen gehalten werden kann, nicht für eine Frage von Talent oder Fähigkeiten. Seine These ist: Jeder kann frei predigen lernen und wird dadurch erleben, dass die eigenen Predigten besser werden.

Der Großteil des Buches besteht darin, dass er eine Arbeitsweise vorstellt, mit der eine Predigt ohne Manuskript gelingt. Vor ein paar Jahren habe ich dieses Buch schon einmal gelesen und habe angefangen, nach diesem System Predigten vorzubereiten. Ich habe damit aufgehört, weil ich für das Studium viel auswendig lernen musste (Griechisch- und Hebräisch-Vokabeln, Bibelverse und -Fakten für Bibelkunde). Heute bin ich wieder an einem Punkt, an dem ich Predigten am liebsten ohne Text halten möchte. Allerdings habe ich immer noch viel zu lernen. Vermutlich werde ich damit weiterhin nicht konsequent anfangen.

Eden Culture
224 Seiten

Die Gedanken in dem Buch lohnen sich. Eine positive Philosophie für die Zukunft. Mit christlicher Basis, obwohl die Ideen des Buches keinen christlichen Glauben voraussetzen. Ganz grob sagt Johannes Hartl, dass Menschen Verbundenheit, Sinn und Schönheit in ihrem Leben brauchen um bietet Ideen an, wie diese im Leben integriert werden können.

Als Hörbuch fiel es mir manchmal schwer, dran zu bleiben. Und ich glaube, mit einem gedruckten Buch wäre in diesem Fall mehr hängen geblieben. Die Tipps und Ideen hätte ich sicherlich mehr als einmal aufgeschlagen.

Biblische Dogmatik
1430 Seiten

Dieses Buch hat mich lange begleitet. Phasenweise habe ich eine Lesepause eingelegt, weil ich keine Lust mehr darauf hatte. In den vergangenen Wochen las ich dagegen mit größerem Ehrgeiz (ich wollte diese Pflichtlektüre auf keinen Fall in das Jahr 2026 mitnehmen). Dadurch bin ich mehr dran geblieben und konnte somit die Gedanken und den Stil des Autors mehr wertschätzen als in den vorherigen Kapiteln.

Indie Microblogging
400 Seiten

Indie Microblogging kann online gelesen werden und ich habe es mit Freude und Gewinn gelesen.

Besonders eindrücklich fand ich den Wert, den Manton Reece der persönlichen Domain zuordnet. Wenn die Identität einer Person nicht mit einer eigenen Domain verknüpft ist, dann ist die Person weniger frei. Eine eigene Domain gibt einer Person die Freiheit, den Anbieter zu wechseln, ohne die URLs zu verlieren.

Manton Reece hat mich mit seinem Buch motiviert, den Microblog bei rosetree.de mehr wertzuschätzen. In den vergangenen Tagen habe ich eine Lesetagebuch-Integration vorbereitet. Ab heute sind eine Menge neuer Posts veröffentlicht, zu den Büchern, die ich lese und gelesen habe.