Bücherregal lädt …
Der Besuch
80 Seiten

Der Gründer der Kirche, Jesus selbst, kündigt seinen zweiten Besuch auf der Erde in einer Kirche in England an. Er verhält sich komplett anders als die Christen es erwartet hätten. Geschrieben aus der Sicht des Mannes, der die organisatorischen Aufgaben für den Gründer übernimmt. Ein großartiges, berührendes Buch. Adrian Plass finde ich sowieso empfehlenswert. Ich sollte bald wieder etwas von ihm lesen.

“Das” Alte Testament
1264 Seiten

Diese Einführung in das Alte Testament habe ich sehr gerne gelesen. Helmuth Egelkraut hat einen guten Schreibstil; das Buch fühlte sich an keiner Stelle zäh und mühsam an. Es hat vielmehr Lust auf die Bibel gemacht. Was wünscht man sich mehr von einem Buch über die Bibel?

Die Känguru-Rebellion
295 Seiten

Das witzigste Hörbuch der Kategorie „Buch mit sprechendem Tier“.

Ich mochte die Bezüge zur aktuellen Politik. Es war sogar ein wenig optimistisch, fast hoffnungsvoll. Gelungene Running Gags.

Das Buch höre ich mir irgendwann vermutlich noch einmal an.

The Ghostfaces (Brotherband Book 6)
402 Seiten

Die Brotherband gerät in einen heftigen Sturm, der sie über den Endlosen Ozean bis tief in den Westen treibt. In der Bucht, in der sie landen, finden sie bald Spuren eines mächtigen Bären und von Einheimischen. Werde die Einheimischen die Brotherband freundlichen aufnehmen?

Ein großartiges Buch. Ein starker sechster Band in dieser tollen Reihe. Spannend, lustig, emotional berührend. Hat mich am Ende den Tränen nahe gebracht. Das Buch/die Reihe würde ich sofort empfehlen.

Scorpion Mountain (Brotherband Book 5)
477 Seiten

Die Brotherband reist zusammen mit dem Ranger Gilan in die Wüstenregion Arrida. Dort treffen sie auf Gilans Freund Selethen, der sie bei ihrer Mission unterstützt. Sie müssen den Mordauftrag einer blutrünstigen Sekte von Auftragsmördern gegenüber der Prinzessin Araluens auflösen.

Ein tolles Buch. Wie die anderen Bücher der Reihe. Die Welt und ihre Charaktere fühlen sich mir vertraut an. Und jedes Mal freue ich mich auf die humorvollen Dialoge und spannenden Geschichten. Das nächste der Reihe liegt schon bereit.

Kinder entdecken Jesus im Evangelium
230 Seiten

Mit diesem Buch hatte ich gelegentlich ein wenig Schwierigkeiten. Das lag jedoch nicht am Inhalt. Der Titel ist gut gewählt: Es geht in dem Buch darum, Kindern die gute Nachricht (das Evangelium) von Jesus zu vermitteln. Das ist das Ziel für die Kinder-Programme in Gemeinden. Wie das gehen kann, berichtet er in vielen Beispielen. Immer wieder empfiehlt er Methoden und Material. Er wird sehr praktisch für Mitarbeitende in Kindergruppen, aber auch für Eltern. Ich konnte dem Buch mehrere gute Impulse entnehmen und kann mir gut vorstellen, dass ich manche Anregungen davon irgendwann in meinen Dienst integrieren werden.

Schwierigkeiten machte mir die amerikanische Kirchenkultur, sowie der Schreibstil. Schon im Untertitel ist von „Sonntagsschule“ die Rede – mir fehlt das mentale Bild dafür, wie die Gruppen in der Praxis aussehen. Einige Beispiele und Themen klingen sehr „amerikanisch christlich“. Deswegen sind die nicht falsch (oder richtig), aber eben ungewohnt für mich. (Ein Teil von mir ist überrascht davon, denn ich lese immer wieder amerikanische Theologen.) Außerdem liest sich das Buch ein wenig wie die Memoiren von Jack Klumpenhower. Fast in jedem Kapitel ist eine Szene aus seinem Leben Auslöser für die inhaltliche Besprechung. Teilweise kam mir der Text unnötig ausschweifend vor. Daher war das Lesen manchmal etwas zäh.

Wenn man sich auf diese beiden Punkte einlassen kann und will, dann lohnt sich das Buch sehr. Gerade in seiner Vehemenz, dass die Geschichten aus dem Alten (und Neuen) Testament Kindern nicht als Moral-Geschichten gelehrt werden sollen. Es geht immer um Jesus und was er gutes für jeden von uns getan hat, als er lebte, starb, begraben wurde und vom Tod auferstand.

Predigen mit Gott im Zentrum
120 Seiten

Das Buch ist in gewisser Weise wie eine Sammlung von Essays zum Thema Predigen. Durchaus lesenswert. Zwischendurch fehlte mir jedoch etwas der rote Faden, durch das gesamte Buch.

Es enthält viele gute Impulse, die ich schon an einigen anderen Stellen gehört oder gelesen habe. Insofern bietet es aber eine gute Zusammenstellung. Es ist kein praktisches Lehrbuch über Predigt Vorbereitung oder die Predigt im Gottesdienst. Stattdessen zielt es mehr auf die grundsätzliche Einstellung des Predigenden gegenüber der Predigt.

Bemerkenswert fand ich die Vorstellung von Gott als den ersten Prediger. Hätte er nicht seine Botschaft verkündet, dann könnten wir nichts davon wissen und es gäbe nichts, was gepredigt werden könnte. Auch den letzten Impuls, dass wir predigen sollen wie Jesus finde ich beachtenswert. Er macht dies an zwei Eigenschaften fest: Gott lieben und Menschen lieben (auch sehr konkret die Gemeinde, zu der wir predigen).