Lesetagebuch
Jetzt anmelden Zum Login
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
 352 Seiten
Als gelesen eintragen … Als abgebrochen eintragen … Bei Amazon suchen …

Großartig erzählt! Ich brauchte eine Weile, um mit dem Buch warm zu werden, spätestens in der Mitte war ich aber sehr in die Geschichte eingetaucht und habe mich jeden Abend drauf gefreut, weiter zu lesen. Dafür kam das Ende leider sehr plötzlich, da hätte ich auch gut noch ein paar Kapitel lesen können. Ich las in anderen Reviews, dass das Buch sehr autobiographisch ist, daher ist diese Kritik vielleicht nicht ganz gerechtfertigt.

(Da dies eine Buchreihe zu sein scheint muss ich vielleicht dazu sagen, dass ich (bisher) nur diesen Teil gelesen habe.)

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
 352 Seiten
Als gelesen eintragen … Als abgebrochen eintragen … Bei Amazon suchen …

Mit den Worten „Lies mal das erste Kapitel! Ich habe es gerade gelesen. Es ist so gut!“, wurde mir dieses Buch in die Hand gedrückt. Also las ich das erste Kapitel, und es war so gut, dass ich mir das Buch ausleihen musste, obwohl die andere Person es eigentlich weiterlesen wollte. Direkt im ersten Kapitel gibt es nämlich eine Stelle, an der Joachim Meyerhoffs Großeltern laut die Tagesschau schauen, und diese Stelle berührte irgendetwas tief in mir, so dass ich ungefähr zehn Minuten lang lachte und fast keine Luft mehr bekam, während ich versuchte, die Stelle vorzulesen.

Der Rest des Buchs hat ebenfalls extrem gute Stellen, ist aber auch etwas wechselhaft. Da das Buch wohl sehr autobiografisch ist, ist das vielleicht nicht so einfach, aber ich sage es trotzdem: Manchmal war ich genervt und enttäuscht, dass die Hauptfigur nicht endlich sein Leben auf die Reihe bekommt. Erst ganz am Ende scheint sich, ohne dass genauer darauf eingegangen wird, der Knoten zu lösen, und dann ist das Buch auch schon vorbei.

Es hat mich trotzdem mitgenommen, auf eine Reise durch drei seltsame Jahre mit seltsamen Großeltern, und es hat mich auch mitgenommen, so dass ich leise im RegionalExpress eine Träne verdrücken musste. Leseempfehlung von mir!

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
 352 Seiten
Als gelesen eintragen … Als abgebrochen eintragen … Bei Amazon suchen …

Dritter Teil der wunderbaren Lebenserzählungen von Joachim meyerhoff, ein wirklich begnadeter Erzähler, differenziert, aufmerksam, liebe-und humorvoll. Diesmal die 3 Münchner Jahre - Leben bei den Großeltern, geordnet und gleichförmig; Ausbildung an der Schauspielschule, chaotisch und aufreibend. Ganz ganz ganz(!) toll erzählt. Ich könnte immer noch weiter lesen, schade, dass das Buch schon zuende ist.