Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben
240 Seiten

Es ist so wunderbar, Iris Radisch beim Schwärmen über die Franzosen erleben zu dürfen. Schon ihre Camus-Biographie war deshalb so gut, weil sie den Ton des Frankoalgeriers in Perfektion imitierte. Dieses Buch macht richtig Lust, in jedes der erwähnten Werke hineinzulesen, aber das geht in einem Leben kaum. Als Trost hat man aber dafür dieses Buch, welches ich sicher an schlechten Tagen aufschlagen werde, um mich wieder besser zu fühlen.

DAS IST ALPHA!
256 Seiten

Es kommt drauf an, von welcher Warte aus man dieses Buch liest. Ich fühle mich von den Wortspielereien Kollegahs sowie seiner übertrieben selbstbewussten Sprache sehr gut unterhalten. Das war hier auch vorhanden und zusätzlich hat es noch eine motivierende Wirkung. Vor allem für Leute, die für Lehrer, Eltern und dergleichen nicht erreichbar sind, kann das Buch ein wichtiger und guter Leitfaden sein.

Der Ekel
347 Seiten

Ich glaube, dass das nicht der richtige Lebensabschnitt war. In 10, 15 Jahren ist es vielleicht besser. Die Kastanienwurzel-Szene, sowie der Meskalin-Monolog waren dennoch gut, der Rest eher widerlich und überheblich

Die Rache
506 Seiten

Es war mir an manchen Stellen etwas langatmig und es kamen sehr viele Wiederholungen vor. Dennoch war er nicht schlecht gemacht. Was mir jedoch aufstößt ist das viel zu offene Ende. Es wird nichts aufgelöst, was eigentlich unverschämt ist. Da hätte man es sich fast sparen können. Eigentlich finde ich offe e Enden nicht schlecht, aber das hiers schon