Ein trauriges und doch auch hoffnungsfrohes Buch. Die Freundschaft der 15jährigen Linda und dem 87jährigen dementkranken Hubert fand ich einfach nur herzerwärmend. Auch wenn Linda deutlich älter scheint (ich war sehr überrascht, als ihr Alter im Laufe des Buches bekannt wurde) und ich deshalb die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas hinterfrage, fand ich die Idee dieser generationenübergreifenden Freundschaft zu schön, als mich dieses Detail dann doch gross stören würde. Der Tod ist ein allgegenwärtiges Thema der Geschichte, nicht nur Huberts Tod steht bevor, auch Lindas suizidale Gedanken begleiten durch das Buch. Und trotz der Schwere dieser beiden Themen, Suizid und Demenz, schafft es die Autorin, die Geschichte mit einer zarten, respektvollen Leichtigkeit zu versehen - und dies, ohne sie kitschig zu machen.
Das Buch bedient sich ein paar Klischees (die polnische Pflegerin mit dem starken Akzent, beispielsweise), aber andererseits ist die 24h-Pflege alter Menschen, die von "billigen" Arbeitskräften aus dem Ausland bewältigt werden, auch Realität. Das Ende hat mich geschockt (wenn es auch laufend angedeutet wurde) und brachte mich zum Weinen.
Ein trauriges und doch auch hoffnungsfrohes Buch. Die Freundschaft der 15jährigen Linda und dem 87jährigen dementkranken Hubert fand ich einfach nur herzerwärmend. Auch wenn Linda deutlich älter scheint (ich war sehr überrascht, als ihr Alter im Laufe des Buches bekannt wurde) und ich deshalb die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas hinterfrage, fand ich die Idee dieser generationenübergreifenden Freundschaft zu schön, als mich dieses Detail dann doch gross stören würde. Der Tod ist ein allgegenwärtiges Thema der Geschichte, nicht nur Huberts Tod steht bevor, auch Lindas suizidale Gedanken begleiten durch das Buch. Und trotz der Schwere dieser beiden Themen, Suizid und Demenz, schafft es die Autorin, die Geschichte mit einer zarten, respektvollen Leichtigkeit zu versehen - und dies, ohne sie kitschig zu machen.
Das Buch bedient sich ein paar Klischees (die polnische Pflegerin mit dem starken Akzent, beispielsweise), aber andererseits ist die 24h-Pflege alter Menschen, die von "billigen" Arbeitskräften aus dem Ausland bewältigt werden, auch Realität. Das Ende hat mich geschockt (wenn es auch laufend angedeutet wurde) und brachte mich zum Weinen.