Lesetagebuch
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The Way of Kings
 1008 Seiten

“Expectations were like fine pottery. The harder you held them, the more likely they were to crack.”

Tatsächlich tat ich mich ganz schön schwer mit diesem Buch und war froh es als Hörbuch gehört zu haben. Ansonsten wäre es mit ziemlicher Sicherheit abgebrochen zurück ins Regal gewandert. So hatte ich aber genug Muße mich auf die Welt einzulassen und war zum Schluss so begeistert, dass ich sofort den nächsten Teil angefangen habe.

The Way of Kings
 1008 Seiten

Eine großartige High-Fantasy-Welt, mal ein ganz anderes Magie-System und eine so tolle Erzählweise, dass man zwangsläufig beim Lesen in Roshar lebt.

Da das Buch auf Deutsch in zwei Bände aufgeteilt wurde, endet es natürlich mitten drin einfach so, aber ich habe es längst aufgegeben, mich über deutsche Verlage zu ärgern. Hier verstehe ich natürlich die Notwendigkeit der Aufteilung, weil sie sonst ein Buch mit rund 1800 Seiten drucken müssten. Was ich allerdings nicht verstehe, ist warum sie nicht einfach beide Bände gleich genannt haben, Der Weg der Könige 1 & 2, hat ja bei Rothfuss auch gut geklappt. Dann ist man sich als Leser auch sofort bewusst, dass das Buch natürlich ursprünglich nicht einfach mitten in der Handlung abbricht, sondern aus technischen Gründen beim nächsten Buch weitergeht. So fühlt es sich jedoch so an, als wäre Der Pfad der Winde tatsächlich Band 2 und nicht Band 1.2.

Nun ja, dafür kann Brandon Sanderson, von dem ich nun auch alle weiteren Bücher am liebsten sofort lesen möchte, auch nichts und die Geschichte ist "trotzdem" grandios!