Wren, August, Olivier, Emilio, Masika und Irene haben die Blackwood Trials überstanden, doch vorbei ist der Kampf gegen Direktor Silas noch lange nicht. Wren ist eine Gefangene von Augusts Schwester Edith und muss ihren Tod immer und immer wieder erleben. August muss Edith gegenüber so tun, als würde er sich ganz den Schatten verschreiben. Olivier leidet am Vergessen und muss zusammen mit Emilio und Masika nach drei Schlüsseln suchen, die der letzte Ausweg zu sein scheinen. Und Irene, die sich den Aufgestiegenen angeschlossen hat, versucht, die Schule von innen zu zerstören, während sie gleichzeitig Treue vorgeben muss …
Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen, wollte aber auch unbedingt wissen, wie die deutsche Übersetzung ist – und tatsächlich hat sie mir sogar besser gefallen als das Original! Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich sie schlicht besser verstehe oder daran, dass ich die Handlung bereits kannte, aber dieser Re-Read auf Deutsch war eine positive Überraschung.
Zugegeben war ich ausgerechnet ins Hauptpaar am wenigsten investiert: Mir war Augusts Hingabe zu übertrieben und Wrens Geschichte entwickelte sich nach vielen vor sich hin plätscherten Kapiteln auf eine Weise, die mir nicht gefiel (wobei das auch für andere Romane gilt, die diese Art von Handlung enthalten). Ich mochte Arthur und Quinn, die in diesem Handlungsstrang auftauchen, aber die anderen Stränge gefielen mir trotzdem mehr.
Wie schon beim ersten Mal war ich besonders begeistert von Emilio und vor allem Olivier; die beiden setzten ihre schöne Liebesgeschichte aus dem ersten Band fort, waren aber auch als Charaktere sehr sympathisch. Masika hatte zwar keine eigene Geschichte (dafür gibt es leider zu wenig Szenen mit ihr und Catherine, die sich perfekt dafür geeignet hätten, eine zu erschaffen), war aber ebenfalls sympathisch und ihre gemeinsame Reise, um die drei Schlüssel zu finden und dabei drei Rätsel zu lösen, war mein persönliches Highlight des Romans.
Doch die positivste Überraschung war definitiv Irene. Beim ersten Mal war ich definitiv am wenigsten investiert in ihre Handlung, aber hier beim Re-Read war ich überrascht darüber, wie sehr ich auf einmal mit ihr mitfieberte! Ich habe ihren Charakter richtig zu schätzen gewusst und das fand ich wunderbar. Nur mehr Szenen zwischen allen sechs haben mir schmerzlich gefehlt, weil sie für so lange Zeit voneinander abgeschnitten sind.
Zusammengefasst haben mir also die Handlungsstränge von Olivier, Emilio, Masika und Irene sehr gut gefallen und Wrens und Augusts Geschichte leider nicht ganz so stark, aber mein Gesamteindruck war immer noch sehr positiv. Doch eine wichtige Ausnahme gibt es: Die Enden, die für die verschiedenen Paare gewählt wurden.
Es gibt insgesamt vier: die beiden Hauptpaare Wren/August und Emilio/Olivier sowie die Nebenpaare Arthur/Quinn und Masika/Catherine. Und leider fand ich, das kein Paar das Ende bekommen hat, das es meiner Meinung nach verdient hätte, im Guten wie im Schlechten. Das hat bei mir einen bittersüßen Nachgeschmack hinterlassen, weil ich die ganze Zeit daran dachte, wie viel passender ich es gefunden hätte, wenn alle Paare ein anderes (manchmal besseres, manchmal schlechteres) Ende bekommen hätten. Aber so, wie es war, war ich mit dem Ende leider nicht ganz zufrieden, obwohl mir das Buch allgemein sehr gut gefallen hat.
Ist dieser Roman also ein guter Abschluss der Dilogie? Durchaus ja. Die gewählten Enden waren zwar nicht die, die ich mir gewünscht hätte, aber die Poetik hinter ihnen ist mir nicht entgangen – und andere Leserinnen und Leser werden sie sicher noch mehr zu schätzen wissen!
Wren, August, Olivier, Emilio, Masika und Irene haben die Blackwood Trials überstanden, doch vorbei ist der Kampf gegen Direktor Silas noch lange nicht. Wren ist eine Gefangene von Augusts Schwester Edith und muss ihren Tod immer und immer wieder erleben. August muss Edith gegenüber so tun, als würde er sich ganz den Schatten verschreiben. Olivier leidet am Vergessen und muss zusammen mit Emilio und Masika nach drei Schlüsseln suchen, die der letzte Ausweg zu sein scheinen. Und Irene, die sich den Aufgestiegenen angeschlossen hat, versucht, die Schule von innen zu zerstören, während sie gleichzeitig Treue vorgeben muss …
Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen, wollte aber auch unbedingt wissen, wie die deutsche Übersetzung ist – und tatsächlich hat sie mir sogar besser gefallen als das Original! Ich weiß nicht, ob das daran liegt, dass ich sie schlicht besser verstehe oder daran, dass ich die Handlung bereits kannte, aber dieser Re-Read auf Deutsch war eine positive Überraschung.
Zugegeben war ich ausgerechnet ins Hauptpaar am wenigsten investiert: Mir war Augusts Hingabe zu übertrieben und Wrens Geschichte entwickelte sich nach vielen vor sich hin plätscherten Kapiteln auf eine Weise, die mir nicht gefiel (wobei das auch für andere Romane gilt, die diese Art von Handlung enthalten). Ich mochte Arthur und Quinn, die in diesem Handlungsstrang auftauchen, aber die anderen Stränge gefielen mir trotzdem mehr.
Wie schon beim ersten Mal war ich besonders begeistert von Emilio und vor allem Olivier; die beiden setzten ihre schöne Liebesgeschichte aus dem ersten Band fort, waren aber auch als Charaktere sehr sympathisch. Masika hatte zwar keine eigene Geschichte (dafür gibt es leider zu wenig Szenen mit ihr und Catherine, die sich perfekt dafür geeignet hätten, eine zu erschaffen), war aber ebenfalls sympathisch und ihre gemeinsame Reise, um die drei Schlüssel zu finden und dabei drei Rätsel zu lösen, war mein persönliches Highlight des Romans.
Doch die positivste Überraschung war definitiv Irene. Beim ersten Mal war ich definitiv am wenigsten investiert in ihre Handlung, aber hier beim Re-Read war ich überrascht darüber, wie sehr ich auf einmal mit ihr mitfieberte! Ich habe ihren Charakter richtig zu schätzen gewusst und das fand ich wunderbar. Nur mehr Szenen zwischen allen sechs haben mir schmerzlich gefehlt, weil sie für so lange Zeit voneinander abgeschnitten sind.
Zusammengefasst haben mir also die Handlungsstränge von Olivier, Emilio, Masika und Irene sehr gut gefallen und Wrens und Augusts Geschichte leider nicht ganz so stark, aber mein Gesamteindruck war immer noch sehr positiv. Doch eine wichtige Ausnahme gibt es: Die Enden, die für die verschiedenen Paare gewählt wurden.
Es gibt insgesamt vier: die beiden Hauptpaare Wren/August und Emilio/Olivier sowie die Nebenpaare Arthur/Quinn und Masika/Catherine. Und leider fand ich, das kein Paar das Ende bekommen hat, das es meiner Meinung nach verdient hätte, im Guten wie im Schlechten. Das hat bei mir einen bittersüßen Nachgeschmack hinterlassen, weil ich die ganze Zeit daran dachte, wie viel passender ich es gefunden hätte, wenn alle Paare ein anderes (manchmal besseres, manchmal schlechteres) Ende bekommen hätten. Aber so, wie es war, war ich mit dem Ende leider nicht ganz zufrieden, obwohl mir das Buch allgemein sehr gut gefallen hat.
Ist dieser Roman also ein guter Abschluss der Dilogie? Durchaus ja. Die gewählten Enden waren zwar nicht die, die ich mir gewünscht hätte, aber die Poetik hinter ihnen ist mir nicht entgangen – und andere Leserinnen und Leser werden sie sicher noch mehr zu schätzen wissen!