– Nullerjahre
 336 Seiten

Die Nachwendezeit zwischen den Stralsunder Plattenbauten – während viele Erwachsene die Suche nach einem Platz im neuen System aufgeben, suchen sich Hendrik und seine Freunde Auswege aus der Langeweile. Und andere Vorbilder. Langsam zerfallen die Frontlinien der Baseballschlägerjahre, die Springerstiefel werden von Turnschuhen abgelöst, Rechtsrock von Gangsterrap, die Optionen bleiben dieselben: Fressen oder gefressen werden. Im Kindergarten, in der Schule und im Fußballverein haben sie gelernt, dass der Klügere nur so lange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Und so ist das Ziel klar: härter werden. Stumpfer werden. Die Mittel finden sich – Kraftsport, Drogen, Rap. Hendrik Bolz erzählt von den ostdeutschen Nullerjahren, und erklärt uns ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart.

– Nullerjahre
 336 Seiten

Vermutlich das Buch mit den meisten lautmalerischen Majuskeln und beigen Leutchen ohne Zivilcourage das ich seit langem gelesen habe. Ach, aber Spaß beiseite, darum geht’s ja gar nicht hauptsächlich - ich mochte das Buch sehr und fand’s sehr gut beschrieben, uff aber es lässt sich schwer in Worte fassen, was genau so gut daran ist, aber ich finds Supergut!! Vor allem das Kapitel mit der Erzieherin hat mich fix und fertig gemacht:(