Die Übung
304 Seiten

Männlicher Größenwahnsinn – anscheinend das Thema meiner Bücher in diesem Herbst (unabhängig davon fand ich es sehr schön, durch eine gute Übersetzung in ein anderes Land reinzuskippen - ist fast so wie auf der Berlinale)

Auf See
272 Seiten

Vielleicht wäre meine Meinung eine andere, hätte ich das Buch gelesen und nicht bei zwei Zugfahrten gehört. Ich mochte die erste Hälfte, die Beschreibungen zu männlichen Großenwahnsinn und die Einschübe zu realen Ereignissen. In der zweiten Hälfte ist es aber etwas abgeflacht.

RCE
704 Seiten

Zynischer Blick auf eine verschärft überwachte westliche Gesellschaft und Hacker:innen, die da einen Plan haben. Ich mochte die Gesellschaftsbeschreibungen. Gleichzeitig denke ich noch darüber nach, ob Sibylle Berg nicht ein zu romantisches Bild von Hacker:innen zeichnet.

Kairos
384 Seiten

Handlung: Toxische Beziehung zwischen einer 19-Jährigen und eines Mitte-50-Jährigen, Ende der 1980er Jahre in Ost-Berlin. Bonuspunkt: Wut der Nachwendezeit.

Rezeption: Ich habe am Ende das Gefühl gehabt, ich befinde ich mich in einer dunklen Wohnung mit sehr vielen schweren Teppichen auf Boden und an den Wänden. Es war beklemmend.