Nettes Buch übers Nettsein. Und vor allem eine schöne Reflexion über die eigene Zeit der Wi-sind-Helden-Begeistertheit.
Völlig unangenehm überdrehte Charakterzeichnungen. Jetzt kann ich mir aber wenigstens eine Meinung bilden (nicht meine Autorin).
Ich fands angenehm wenig esoterisch, sondern ermutigend. Hilfreich auch die Erklärung, dass es gar nicht um Hypnose, sondern um Entspannung, Vorbereitung und Erwartungsmanagement geht.
Dystopie pur
Ein Buch wie ein Drehbuch. Perfektes Rauschlesen durch rinen Berliner Abend.
Habe lange gebraucht um reinzukommen und mochte dann den Plottwist.
Ein Stück deutscher Kulturgeschichte aus den Augen eine Nachwende-Autoren erzählt. Spannend fand ich den Meta-Blick auf die DDR-Familienbiografie.
Das Buch eignet sich für mich in Hörbuch-Form hervorragend zum Wiedereinschlafen bei zu frühem Aufwachen.
Der erste Weltkrieg beginnt und mit Psychoanalyse kommen die Protagonist:innen auch nicht mehr weiter.
Ich musste mal wieder erkennen: Ich hab's nicht so mit Lyrik. Das ist wie mit dem Kapitalismus. Ich will ihn lieben, weil soviel für ihn spricht. Ich will ihn lieben, aber ich schaffe es einfach nicht. (frei nach Funny van Dannen)
Meine Fresse, war das schlecht geschrieben. Ein bisschen was über Frauenfiguren in der biblischen Geschichte gelernt. Aber der Literaturstil war dann so schlecht, dass ich aus purer Neugier dran blieb.
Keine gemütliche Lektüre. Selbstzerstörung in Perfektion.
Queeres Leben in Scham und Selbstbehauptung in Frankreich.
Carolin Würfel hat mir DDR-Literaturgeschichte näher gebracht. Ich frage mich jetzt, warum wir in meiner Schule im Prenzlauer Berg keine DDR-Literatur gelesen haben. Und ich möchte alle Bücher von Maxie Wander, Brigitte Reimann und Christa Wolf lesen. (gut, vor Christa Wolf habe ich weiterhin Respekt, nachdem ich mich einmal durch Kassandra gequält habe)
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Wurmdobler erzählt eine queere Geschichte von den 1930ern bis zum Ende des Jahrhunders. Den ersten Teil fand ich faszinierend. Der zweite Teil wirkte immer profaner.
Ein Thriller über Psychosen und die Hilflosigkeit von Angehörigen.