Irgendwie tendiere ich dazu, mir immer etwas zu kompliziert zu lesende Lektüre zuzumuten, die mich dann viel zu sehr herausfordert, wo ich doch lieber klar formulierte Sprache lese.
Ich mochte den Blick auf die Familie. Es ist nur leider nicht der für mich passende Stil.
Guter Überblick, mit sehr detaillierten Beschreibungen zu Geburt & Wochenbett. Allerdings voll von Homöopathie und längst widerlegtem Wissen. Entsprechend sollte man viel mit eigenem Wissen hinterfragen (insbesondere die Tipps).
Eine DDR-Biografie vom Strausberger Platz. Liest sich schnell durch. Ist für mich ein kleines Mosaik-Stückchen in den vielen Erzählungen, wie es sich im letzten Jahrhundert in Berlin als Kind so lebte.
Ein Buch perfekt für den Sommer, manchmal leicht, manchmal schwer, mit hervorragenden Charakterisierungen.
Keine geeignete Einschlaflektüre, eher ein Mahnmal der Abhängigkeitserkrankungen.
Kurze Abhandlung von Transbiografien der letzten Jahrhunderte. Sehr pointiert, mit klarer Haltung der Autorin.
Wahrscheinlich nicht ganz so mein Ding (im Vergleich zu „Leichte Sprache“), weil ich mit katholischer Religion weder groß sozialisiert wurde noch heute was damit anfangen kann.
Dichte Erzählung zu einer strebsamen, marginalisierten Frau in der Londoner Finanzwelt.
Wie „Kindheit“. Gut. Perfekt als Hörbuch zum nächtlichen Wiedereinschlafen.
Welch ein unsympathischer Mensch Herrndorf doch war, bevor er nach Berlin zog. Am Ende wieder Rotz und Wasser geheult, weil sein Blog mich damals schwer beeindruckt und erschüttert hatte (und ich irgendwann aufhören musste, den Blog weiterzuverfolgen).
Ich habe viel über die indisch-britische-europäische Geschichte erfahren. Nur war es irgendwann sehr zäh erzählt. Ein Buch, dass ich hätte schnell lesen sollen, um den Überblick über Charaktere und Dialoge zu behalten.
Einblicke in ein Kopenhagen der 1920/1930er. So gut erzählt und gelesen, dass es wunderbar als Einschlafhörbuch diente.
Ein Thriller über Psychosen und die Hilflosigkeit von Angehörigen.
Nettes Buch übers Nettsein. Und vor allem eine schöne Reflexion über die eigene Zeit der Wi-sind-Helden-Begeistertheit.
Liest sich schnell. Ein gutes Sommerbuch. Leicht vorhersehbar irgendwann und etwas pathetisch. Deswegen Punktabzug.