Als Marissa ihren kleinen Sohn Milo von einem Playdate abholen will, stellt sie mit Entsetzen fest, dass er nirgendwo aufzufinden ist. Die Informationen, die man ihr gab, sind falsch, ihr Sohn und das Kindermädchen des Spielkameraden spurlos verschwunden. Schnell wird klar: Carrie hat Milo entführt. Marissas neue Freundin Jenny, die Carrie einstellte, ist erschüttert und hilft bei der Suche mit, doch schnell stellt sich heraus, dass alles um einiges verzwickter ist, als es den Anschein hat …
Dieser Thriller war für mich als erfahrene Leserin eine positive Überraschung, denn die verschiedenen Handlungsstränge und Zusammenhänge wurden so undurchsichtig gestaltet, dass es mir im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern nicht leicht fiel, alle zu entschlüsseln. Es gab so viele offene Fäden, so viele möglichen Erklärungen und so viele Personen, die involviert sein könnten, dass es tatsächlich herausfordernd war, alles zusammenzufügen.
Es kommt jedoch mit einer Kritik: Es gab etwas ZU viele Charaktere, um den Überblick zu behalten. Größtenteils gelang es mir zwar, aber eben nicht ganz, sodass zumindest ein kleiner Teil der undurchsichtigen Handlung der Menge an Charakteren zuzuschreiben ist. Auf jeden Fall waren nicht alle Handlungsstränge gleich interessant; so fand ich, dass man locker auf die Nebenhandlung mit Carries Mutter Irene hätte verzichten können, die letztendlich auch nicht relevant für die Haupthandlung war.
Wirklich großartig waren die drei einzelnen Teile der Geschichte, die stets neue Twists mit sich brachten. Ohne zu viel zu verraten, waren die Entwicklungen in den einzelnen Teilen stets überraschend und haben mich sehr gut durch die Geschichte getrieben. Die einzelnen Teile selbst fühlten sich ein Stückchen zu lang an (immer noch im akzeptablen Bereich, aber erwähnenswert), aber die Geschichte selbst, die aus ihnen konstruiert wurde, war wie gesagt sehr gut.
Dem Ende gegenüber bin ich zwiegespalten – einerseits gefiel es mir durchaus, aber andererseits hätte ich mir für einen gewissen Charakter dann doch ein anderes, positiveres Ende gewünscht, weil die gesamte Handlung aus deren Perspektive so herzzerbrechend ist, dass ich nicht anders konnte, als mir ein unmögliches Happy End zu wünschen. Jedoch funktioniert das Ende im Kontext zur Geschichte wirklich sehr gut.
Insgesamt also kein perfekter Thriller, aber dafür einer, bei dem es stets Überraschungen gibt!
Als Marissa ihren kleinen Sohn Milo von einem Playdate abholen will, stellt sie mit Entsetzen fest, dass er nirgendwo aufzufinden ist. Die Informationen, die man ihr gab, sind falsch, ihr Sohn und das Kindermädchen des Spielkameraden spurlos verschwunden. Schnell wird klar: Carrie hat Milo entführt. Marissas neue Freundin Jenny, die Carrie einstellte, ist erschüttert und hilft bei der Suche mit, doch schnell stellt sich heraus, dass alles um einiges verzwickter ist, als es den Anschein hat …
Dieser Thriller war für mich als erfahrene Leserin eine positive Überraschung, denn die verschiedenen Handlungsstränge und Zusammenhänge wurden so undurchsichtig gestaltet, dass es mir im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern nicht leicht fiel, alle zu entschlüsseln. Es gab so viele offene Fäden, so viele möglichen Erklärungen und so viele Personen, die involviert sein könnten, dass es tatsächlich herausfordernd war, alles zusammenzufügen.
Es kommt jedoch mit einer Kritik: Es gab etwas ZU viele Charaktere, um den Überblick zu behalten. Größtenteils gelang es mir zwar, aber eben nicht ganz, sodass zumindest ein kleiner Teil der undurchsichtigen Handlung der Menge an Charakteren zuzuschreiben ist. Auf jeden Fall waren nicht alle Handlungsstränge gleich interessant; so fand ich, dass man locker auf die Nebenhandlung mit Carries Mutter Irene hätte verzichten können, die letztendlich auch nicht relevant für die Haupthandlung war.
Wirklich großartig waren die drei einzelnen Teile der Geschichte, die stets neue Twists mit sich brachten. Ohne zu viel zu verraten, waren die Entwicklungen in den einzelnen Teilen stets überraschend und haben mich sehr gut durch die Geschichte getrieben. Die einzelnen Teile selbst fühlten sich ein Stückchen zu lang an (immer noch im akzeptablen Bereich, aber erwähnenswert), aber die Geschichte selbst, die aus ihnen konstruiert wurde, war wie gesagt sehr gut.
Dem Ende gegenüber bin ich zwiegespalten – einerseits gefiel es mir durchaus, aber andererseits hätte ich mir für einen gewissen Charakter dann doch ein anderes, positiveres Ende gewünscht, weil die gesamte Handlung aus deren Perspektive so herzzerbrechend ist, dass ich nicht anders konnte, als mir ein unmögliches Happy End zu wünschen. Jedoch funktioniert das Ende im Kontext zur Geschichte wirklich sehr gut.
Insgesamt also kein perfekter Thriller, aber dafür einer, bei dem es stets Überraschungen gibt!