Nicht die stärkste Erzählung von Boyle, aber er trifft mit seinen Geschichten wie kein anderer das menschliche Dasein und Zusammenleben.
Ein wunderbares Gedankenexperiment, mit Humor erzählt.
Für mich fast unlesbar, langfädig, verworren und wenig Zug nach vorne.
Eine gruslig dystopische Geschichte über ein Video, das hohe Wellen schlägt und Auswirkungen in ungeahntem Masse hat. Kling bringt KI, Social Media, Politik und gesellschaftliche Reaktionen darauf in eine packende Erzählung.
Eine Geschichte über die Reise eines Geschwisterpaares quer durch die USA, die von vornherein wegen einer unheilbaren Krakheit des einen zeitlich beschränkt sein wird. Eine kurze Erzählung im Konflikt zwischen „sich Zeit nehmen“ und trotzem am Pazifik ankommen, eine Geschichte mit wunderbaren Begegnungen und Bildern unendlicher Weiten.
Mit sprachlicher Wucht legt der Autor eine ungarische Familiengeschichte zwischen 1850 und 1960 vor. Er erzählt vom grossen Gefälle zwischen dem Adel, der Familie im Zentrum der Geschichte, und den einfachen Leuten sowie von den Grausamkeiten der Kriege und der Wirren sich verändernder Machtstrukturen.
Eine russisch-jüdische Frau, die mit Mann und Kind in Berlin lebt, versucht sich über ihr Leben und die Geschichte ihrer Grossmutter und Grosstante klar zu werden, die Opfer der Shoah geworden sind. Ein unsicherer und erratischer Selbstfindungsprozess.
Eine für Haratischwili typische Generationenerzählung, die sich von der Mitte des 19. Jh. bis in die Gegenwart spannt. Die georgische Familie Jaschi im Zentrum zeigt die Autorin das Spannungsfeld Kaukasus, das Aufkommen und der Niedergang der UdSSR sowie die komplexe Situation Georgiens. Einzelnen Familiemitgliedern folgend schildert Haratischwili das Zwischenmenschliche, das Geheimnisvolle und Magische. Eine Geschichte wie ein Bad aus dem man nie mehr auftauchen möchte.