Für mich war es interessant mich mit Standpunkten auseinanderzusetzen, die ich nicht oder nur teilweise vertrete. Allerdings ist diese Sammlung von Vorträgen an manchen Stellen doch etwas in die Jahre gekommen, zumindest was das Frauenbild und die Rolle der Frau in der Kirche angeht.
Ein wunderbares Buch, das einem nicht nur in einer spannenden und interessanten Form die Geschichte der Kunst erzählt, sondern auch die Freude Gombrichs an der Kunst vermittelt. Hunderte Abbildungen von Werken helfen dem Verständnis. Ich bin restlos begeistert.
Es wird immer und immer besser...
Die Handlung nimmt immer mehr Fahrt auf. Als Kenner der Serie fallen auch immer wieder Andeutungen auf, die später noch eine Rolle spielen werden. Was für ein Abenteuer!
Manches ging mir zu schnell, anderes zu langsam. Der ein oder andere Handlungsfaden lief auf wirklich gar nichts heraus und der Schreibstil wirkte in manchen Dialogen und Monologen etwas hölzern. Letztlich redet die Idee, die hinter der Handlung steckt, das Buch. Das Thema ist wirklich wichtig und darüber viel nachgedacht hatte ich bis dahin nicht. Man kann es also mal lesen, muss man aber nicht unbedingt. Was ich mitgenommen habe: Wahlcomputer sind ziemlich sicher nicht sicher und sollten nicht bei Wahlen eingesetzt werden, wenn man Wahlbetrug vermeiden möchte.
Wunderbar feinfühlig erzählt.
Intelligent und teilweise poetisch geschrieben, voller tiefgründiger Gedanken und guter Zitate. Die Distanz, mit der Kundera die Geschichte erzählt, hat mich anfangs manchmal irritiert und mich zunävhst von den Figuren entfremdet. Im Laufe des Romans hab ich seinem Stil der fiktiven Beobachtung aber doch etwas abgewinnen können und teilweise auch die Figuren liebgewonnen.
Obwohl ich die Serie kenne, verdammt spannend.
Ein sehr schönes Buch mit vielen wunderbaren Weisheiten. Dem ein oder anderen Politiker sollte man das mal auf den Nachttisch legen...
Ein paar gute Gedanken und Ideen verstecken sich schon darin, aber der Schreibstil ist so gewollt und verschwurbelt, dass es wenig Spaß macht, sie zu finden.
Sehr ergreifend!
Dank Julians Empfehlung hab ich es gelesen und war von der ersten Seite an begeistert. Ein umfassendes Werk zu Architektur und Stadtplanung, das in sich ein geschlossenes Bild ergibt, das aber nach den eigenen Interessen und Vorstellungen verändert und erweitert werden kann. Mir hat vor allem das erste drittel mit Alexanders utopischem Stadtentwurf sehr gut gefallen und mich stark zum Nachdenken angeregt. Trotz seines Alters hat das Werk kaum an Aktualität eingebüßt. Absolut empfehlenswert und voller wichtiger Denkanstöße. Selbst wenn man seine Meinung nicht teilt, kann man sich mit seinen Ideen auseinandersetzen und den eigenen Standpunkt dazu finden.
Bekannte Zukunftsszenarien in Kling‘scher Manier satirisch zugespitzt.
Während 1984 die Welt eines Überwachungsstaates beschreibt, dessen Ideen auf die eine oder andere Art immer mehr Einzug in unser Leben erhalten, zeichnet Huxley in seiner Novelle ein übersteigertes Abbild unserer heutigen Konsumgesellschaft und hält uns den Zerrspiegel der Satire vor. Die Handlung ist dabei nicht die Stärke dieses Buches, sondern die Ideen, die in seiner Welt stecken. Interessant sind auch die Figuren, die alle aus unterschiedlichen Beweggrünen handeln, und als Außenseiter ihren Platz innerhalb oder auch außerhalb der Gesellschaft suchen.
Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten reinzukommen, aber am Ende hat es mir dann deutlich besser gefallen als ich erwartet hatte. Viel Witz, ironisches Teenie-Drama, aber auch ernsthaftere Zugänge zu Themen wie Liebe und Freundschaft.