Bücherregal lädt …
The Guilty Feminist
334 Seiten

Wann wird man beim Lesen eines empowernden Sachbuchs bzw. Plädoyers für Feminismus schon von anderen Personen darauf gefragt, was einen so erheitere? Dieses Buch ist wie der ihm zugrunde liegende Podcast: einfach eine Wucht: witzig, klug, sachlich und mitreißend – und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger, im Gegenteil. I’m a feminist, but instead of promoting this book I had to listen to the #ThreeGayMichaels episode over and over again. (Folge 119, so ab Minute 15:22)

De zomer hou je ook niet tegen
94 Seiten

Wie der Erzähler hier seinem Sohn dessen Herkunft erzählt, in vielen kleinen Episoden, das mag ich so an Verhulst. Was ich nicht so mag, ist dass der behinderte Sohn des Erzählers nur Vehikel für die ganze Erzählung ist. Womit ich gekämpft habe: die Sprache. Aber ich arbeite an meinem Niederländisch, und für das Wissen um Belgizismen haben mir Serien wie „Beauséjour“ und auch sehr geholfen.

Bullet Train
464 Seiten

Der Klappentext nennt es „A high-octane thriller“, ich sehe darin mehr eine Farce, but alas. Das Buch macht auch Spaß, wenn man es ernstnimmt, aber das muss man nicht. Wenn man bedenkt, dass ich es mir ursprünglich nur gekauft habe, weil auf der ersten Seite eine Perlenkette mit Halten des Tōhoku-Shinkansen abgebildet ist, und ebenjener in Omiya hält, wozu es bei „Jet Lag: The Game“ ein wenig Verwirrung gab, dann hatte ich wohl ein glückliches Händchen. Die Verfilmung mit Brad Pitt kann man sich übrigens auch mal anschauen. Sie bricht mit so einigen Erwartungen.