König der Hobos
256 Seiten

Schwer verliebt in Fredy Gareis. Nach drei Monaten unterwegs sind seine Texte das Einzige, was ich gerade lesen kann. Ich habe endlich einen Reiseautor für mich gefunden, dem zudem alles Andreas Altmann-ige abgeht. Ich hatte zwischendurch schon Angst, ni dem Genre nur noch historische Reiseliteratur lesen zu können. (Obwohl ich da immer noch Hoffnungen in Ida Pfeiffer setze. Die jetzt aber wegen siehe oben weiter warten muss..)

Leere Herzen
352 Seiten

Ich hatte große Freude an der Idee des Buchs. Ein spannendes, fiktives, nichtsofiktives Szenario. Die Sprache war manchmal lieblos... oder jedenfalls so, dass ich dachte, dass dieses Buch vielleicht schnell fertig werden musste.

Revolution
233 Seiten

Für mich das erste aktuelle politische Buch seit Ewigkeiten, für das ich die Zeit und Muße hatte - und dann gleich ein tolles. Inspirierend, intellektuell und in der Analyse dessen, was in der Gesellschaft besser laufen müsste und könnte, angenehm treffend, sofern ich das für Themen beurteilen kann, die nicht nur Frankreich, sondern viele westliche, individualisierte Gesellschaften betreffen. Kleines Beispiel: Macron erwähnt den Wohnungsbau und fragt, warum es keine Möglichkeiten für getrennte Paare mit Kindern gibt, trotzdem als Familie zusammen zu leben (z.B. mit zwei gegenüber liegenden Wohnungen). Ist im Wohnungsbau bzw. der Vermietung nicht vorgesehen - warum nicht? Frage ich mich seit Jahren und ich bin froh für Frankreich, dass es einen schlauen Politiker als Regierungsoberhaupt hat.