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Antike unzensiert
352 Seiten

Es gibt viele Mythen über die Antike, doch welche sind letztendlich wahr? Wie haben sie wirklich gelebt, gegessen und gekämpft? Warum waren ihre Statuen nackt und wie schafften sie es, das Kolosseum in weniger als einem Jahrzehnt zu bauen? Diese und viele andere Fragen beantwortet Garrett Ryen in „Antike unzensiert“.

Wichtig dabei ist, dass das Sachbuch nicht für beständiges, sondern spontanes Lesen geschrieben ist. Ich habe zuerst versucht, es auf einmal gelesen, aber schnell gemerkt, dass zu viele Kapitel hintereinander auslaugend sind und es eher vorgesehen ist, immer mal wieder reinzuschauen. Selbst dann war nicht jedes Kapitel gleich interessant für mich, wahrscheinlich auch, weil der Schreibstil stärker ins Informative geht und nicht ins Humorvolle, wie ich es aufgrund des Titels annahm. Deshalb würde ich das Sachbuch nicht als eines für Zwischendurch beschreiben, sondern als eines, für das man die notwendige Konzentration braucht.

Aber viele der Informationen, die es dann letztendlich bietet, waren tatsächlich interessant. Ich mochte speziell die Teile, die sich mit dem Alltagsleben, der Gesellschaft und den Hinterlassenschaften beschäftigen, während Glaubensinhalte, Sport und Freizeit sowie Krieg und Politik zwar ein paar interessante Kapitel hatten, aber auch so einige, die ich eher ermüdend fand. Am interessantesten fand ich die Erwähnungen von Alexander dem Großen, weil es stets unterhaltsam war, zu lesen, was er in seinem Leben tat und was nach seinem Tod geschah.

Letztendlich würde ich das Sachbuch vor allem denjenigen empfehlen, die sich stark für die Antike interessieren und immer mal wieder kleine Wissensschnipsel von ihr sammeln wollen.