Eine Geschichte über einen Jungen, der „nur einmal auf die andere Seite“ will und einen Bären, Kapitän des Ruderboots Harriet, der ihn dort hinbringen soll. Ganz so direkt ist der Weg dorthin aber doch nicht, auch wenn der Bär vehement behauptet, als Kapitän wisse er genau wo es langgeht. Natürlich erleben sie einige Abenteuer, freunden sich ein bisschen an, streiten sich auch ordentlich, es geht um Vertrauen, Stolz, Geduld, Eigenarten und Verzeihen und das ganze ist irgendwie so plastisch und direkt und ehrlich erzählt, dass es sich von vielen anderen Kinderbüchern abhebt.
Auch ziemlich gut was die Elemente der Dystopie Quality Land und deren oft erschreckende Nähe zu unserer Gesellschaft und Welt angeht und stellenweise auch genauso witzig wie das erste. Aber insgesamt werden ein paar zu viele Handlungsstränge aufgemacht und es hat ein paar Längen. Trotzdem lesenswert!
Kann man an zwei bis drei Nachmittagen einfach so weglesen, die drei Bücher. Schon teilweise sehr witzig und überraschend und nicht zu oberflächlich, einfach ne schöne Ferienlektüre über den Professor Don Tillmann, der sein Leben perfekt rational und maximal effizient organisiert hat und jetzt auf diese Weise auch seine Frau fürs Leben finden will. Das ist nicht so einfach, denn menschliche Beziehungen sind meistens eher irrational, verwirrend und auch nicht besonders effizient zu organisieren. Habt ihr vermutlich eh alle auch gelesen.