Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
QualityLand 2.0
 304 Seiten

Auch ziemlich gut was die Elemente der Dystopie Quality Land und deren oft erschreckende Nähe zu unserer Gesellschaft und Welt angeht und stellenweise auch genauso witzig wie das erste. Aber insgesamt werden ein paar zu viele Handlungsstränge aufgemacht und es hat ein paar Längen. Trotzdem lesenswert!

A Promised Land
 768 Seiten

Ich war erstaunt, dass Obama fast so gut schreibt, wie seine Frau;) und wie sehr mich das Buch mitgerissen hat - oft hab ich richtig mitgefiebert, obwohl man ja schon weiß, was passiert, z.B. beim Affordable Care Act und anderen Gesetzesvorhaben oder auch den Wahlen. Abgesehen davon habe ich nochmal so viel mehr über das politische System der USA gelernt, was teilweise noch frustrierender war als erwartet, aber sehr aufschlussreich. Und ich finde die Obamas einfach wirklich sehr inspirierende Menschen, das wurde durch das Buch noch verstärkt.

↑ 2021
2020 ↓
exit RACISM
 131 Seiten

Das hab ich direkt nach Alice Hasters gehört. Ein bisschen wissenschaftlicher und weniger anekdotisch, das Buch ist quasi die Aufzeichnung einer Vorlesung von ihr und man kriegt am Ende jedes Kapitels Reflektionsaufgaben gestellt und Einblick darin, wie ihre Studierenden diese beantwortet haben. Gute Ergänzung zu Hasters mit teilweise ähnlichen, aber teilweise auch noch weiteren Facetten zum Thema Rassismus.

Das Labyrinth der Träumenden Bücher
 432 Seiten

Für Walter Moers-Fans durchaus empfehlenswert, allerdings schon auch sehr ausschweifend teilweise, selbst für seine Verhältnisse, auch wenn das natürlich am Schreibstil des Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz liegt, Erzähler und Hauptfigur des Buchs. Und es ist schon ein bisschen enttäuschend, dass es einfach plötzlich aufhört, gerade als es spannend wird und man seit 2015 nicht weiß, ob und wann es die Fortsetzung geben wird.

Bär im Boot
 304 Seiten

Eine Geschichte über einen Jungen, der „nur einmal auf die andere Seite“ will und einen Bären, Kapitän des Ruderboots Harriet, der ihn dort hinbringen soll. Ganz so direkt ist der Weg dorthin aber doch nicht, auch wenn der Bär vehement behauptet, als Kapitän wisse er genau wo es langgeht. Natürlich erleben sie einige Abenteuer, freunden sich ein bisschen an, streiten sich auch ordentlich, es geht um Vertrauen, Stolz, Geduld, Eigenarten und Verzeihen und das ganze ist irgendwie so plastisch und direkt und ehrlich erzählt, dass es sich von vielen anderen Kinderbüchern abhebt.

Das Rosie–Projekt
 352 Seiten

Kann man an zwei bis drei Nachmittagen einfach so weglesen, die drei Bücher. Schon teilweise sehr witzig und überraschend und nicht zu oberflächlich, einfach ne schöne Ferienlektüre über den Professor Don Tillmann, der sein Leben perfekt rational und maximal effizient organisiert hat und jetzt auf diese Weise auch seine Frau fürs Leben finden will. Das ist nicht so einfach, denn menschliche Beziehungen sind meistens eher irrational, verwirrend und auch nicht besonders effizient zu organisieren. Habt ihr vermutlich eh alle auch gelesen.

↑ 2020
2019 ↓