Die Sonette
194 Seiten

20% ok, 50% überdurchschnittlich gut, 30% nicht zu erreichen ein Möricke sieht daneben blass aus. Ein Interview mit der Übersetzerin war in dieser zweisprachigen Ausgabe auch drin, sowie ein ziemlich guter Essay. Die englische und die deutsche Fassung war z.T sehr unterschiedlich, jedoch gut und somit für einen doppelten Genuss zu haben.

Klein und Wagner
269 Seiten

Enthalten waren "Klein und Wagner", "Klingsors letzter Sommer" und "Siddhartha". Die Sprache von Hesse finde ich wirklich sehr schön, ziemlich viel Synästhesie und mehr Adjekive als Substantive + Verben, aber seine Erzählweise sagt mir gar nicht zu. Ich war gelangweilter als bei Effi Briest, weil es so aufgeblasen war.

Die Zeichen des Todes
352 Seiten

Ganz gut, nur manchmal war es mir zu sehr mit "Moral" versetzt, etwas weniger Framing hätte dem Buch meiner Meinung nach gut getan. Und der gute Herr sollte ein bisschen öfter den Genitiv nutzen. V. a. der letzte Fall und der Hundebiss waren meine persönlichen Highlights.