Lesetagebuch
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Bücherregal lädt …
Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv
 510 Seiten

Die Serie wurde mir von einem netten Menschen auf Mastodon empfohlen. Da es darinnen um Zeitreisen geht, war es auf jeden Fall etwas, das ich mir anschauen wollte.

Ich kaufte mir dieses erste Buch und bin begeistert! Zwischenzeitlich musste ich mich zwingen, es wegzulegen, um schlafen zu können.

Es ist spannend, man ist neugierig auf diese andere Welt und kriegt einen kleinen Einblick in historische Plätze oder Ereignisse.

Superb!

Die anderen Bücher der Serie will ich mir definitiv anschaffen, wenn etwas Geld übrig ist.

A River Called Time
 464 Seiten

War mit meinem bisherigen Eintrag nicht zufrieden, daher neubearbeitet. :)

Den Hinweis auf "A River Called Time" von Courttia Newland fand ich auf der Shortlist des Clarke Award für dieses Jahr.

Andere sind:

  • Deep Wheel Orcadia by Harry Josephine Giles

  • Klara and the Sun by Kazuo Ishiguro

  • A Desolation Called Peace by Arkady Martine

  • Wergen: The Alien Love War by Mercurio D. Rivera

  • Skyward Inn by Aliya Whiteley

Ich kaufe mir gerne eines von der Shortlist, wenn es mich anspricht. Den Text des Buchrückens fand ich ansprechend:

„The Ark was built to save the lives of the many, but rapidly became a refuge for the elite, the entrance is closed without warning. Years later, Markriss Denny is one of the selected few granted entry. He carries with him a closely guarded secret: the ability of his spirit to leave his body and transcend the known world. But once in, he learns of another who carries the same power, and their existence could spell catastrophe for humanity...“

Hörte sich für mich nach einer Dystopie mit ein bisschen Superkräften an. Ich dachte da an etwas mit Spannung.

Leider war das nicht der Fall. Das Buch war ein Fehlkauf.

Etwa 3/4 des Buches habe ich tapfer gelesen, danach den Rest nur durchgeblättert um zu sehen, wie das Buch endet.

Es ist zuviel mythischer Mumbo-Jumbo und so richtig habe ich die Story auch nicht verstanden, so dass ich mich so nach der ersten Hälfte langweilte. Die zeitlichen Sprünge taten da ihr übriges.

Es war Arbeit, das Buch verstehen zu wollen.

Schade.

The Thursday Murder Club
 336 Seiten

Habe gestern abend "The Thursday Murder Club" von Richard Osman zuende gelesen. Hatte ein bisschen durch RL gedauert. :)

Auf den Autor bin ich durch den "Eat, read, sleep" Podcast gestoßen. Letzten Anstoß gab das Interview in der Folge (Nr. 65, vom 8. Juli 2022).

(Link: https://www.ndr.de/kultur/65-Bakewell-Tart-und-Cozy-Crime,audio1164584.html)

Ohne zu spoilern: Das Buch war gut, trotz dessen, dass der POV Wechsel (3. Person bzw. Joyce als Ich-Erzählerin), war zuerst zwar störend, vielleicht weil ungewohnt, aber ok. Der Plot war komplizierter gestrickt, als ich gedacht hatte, aber gut konstruiert.

Ob ich in Band 2 der Reihe reingucke, weiß ich noch nicht.

& Teufelspakt, Lüge und Moral
 242 Seiten

Das Buch ist ein Sammelband mit Kurzgeschichten von 20 verschiedenen Autor:innen, mit dem thematischen Bezug des Titels, erschienen in der edition caput 5 im Akakia Verlag im Mai 2022.

Gekauft habe ich das Buch wegen der Geschichte, aus der Klaudia Zotzmann-Koch in einer Online Veranstaltung vorgelesen hatte: „Stinkende Fische“ - eine gute Geschichte, die sich wie ein Action Film auf 14 Seiten liest.

Auch wenn manche der Geschichten im Sammelband mich nicht vom Hocker reißen, sind doch einige gute darunter, die mir gefallen haben. Aber ich will nicht spoilern, seht selbst.

Man findet thematisch teilweise düstere Geschichten, teilweise Geschichten, die man sich in der Realität vorstellen könnte, und einige, bei denen man sich fast freut, wie sie ausgehen.

Ganz nebenbei habe ich neue Krimiautoren kennengelernt.

Die Anschaffung des Buches bereue ich nicht - aber ohne die Empfehlung durch Klaudia Zotzmann-Kochs Geschichte wäre ich nie drauf gekommen.

Das Windsor-Komplott
 320 Seiten

Nett, aber.... - das gewisse etwas fehlt - ich hatte mehr Miss Marple mäßiges erwartet, aber in Wirklichkeit ermittelt eine Angestellte und die Queen taktiert nur durch Erwähungen die Männer in die richtige Richtung - was allerdings im Nachhinein realistischer anmutet und damit vorstellbarer - die Übersetzung ist gut, dass das "britische" gut rüberkommt

Vielleicht etwas für einen Sommerurlaub am Strand oder für jemanden, der leichte Literatur im Krankenhaus lesen möchte.

The Untold Story
 352 Seiten

Da ich gelesen hatte, dass die Autorin dies Buch als Abschluss für den ersten Teil der Saga der "Invisible Library" Serie betrachtet: Ja, es stimmt. Die Fäden der Serie werden verbunden und der Lesende lernt, warum die Dinge in der Reihe so sind, wie sie sind.

In Details zu gehen wäre ein Spoiler. :)

↑ 2022
2021 ↓
Children of Ruin
 571 Seiten

Was für ein merkwürdiges Buch.

Die Welt aus "Children of Time" wird weiter fortgesetzt, nicht als direkter Anschluß an die Ereignisse des ersten Buches, sondern zeitlich später.

Im Gegensatz zu meinem Lob für "Children of Time" finde ich dieses eher mäh. Es hat zwar epische Breite und ist der Handlung angemessen, aber es konnte mich nicht so faszinieren wie es "Children of Time" tat.

Ich habe es im Original gelesen, vielleicht kommt es in der deutschen Übersetzung besser rüber, aber nachschauen werde ich nicht.

Vielleicht hätte der Autor die Handlung straffen sollen, vielleicht ist es auch einfach nur manchmal langweilig, denn ich habe den Schluß nur gescannt.

Schade.

Wir können mehr sein
 272 Seiten

Was für ein schönes Buch.

Sie erzählt vieles von sich, wie sie aufgewachsen ist, was sie liest, Musik hört und wie sie zu den Grünen gekommen ist. Einiges aus ihrer Literaturliste im Anhang werde ich mir auch noch mal anschauen.

Sehr empfehlenswertes Buch.

The Infinite
 259 Seiten

Dies Buch ist eines der Titel auf der Clarke Award Shortlist für dieses Jahr.

"Leaplings" sind Kinder, die am 29. Februar geboren sind und die Fähigkeit haben, in der Zeit zu springen. Die Hauptfigur Elle kann dies auch, hat es aber bisher noch nicht getan.

Elle, Autistin, ist in einer Schule für Leaplings und an ihrem 12. Geburtstag reist sie mit ihrer Klasse aus dem Jahr 2020 in das Jahr 2048. Sie hatte in der Gegenwart eine Warnung aus dem Jahre 2048 auf Ihrem Telefon erhalten und in 2048 findet sie heraus, dass Kinder verschwunden sind.

Das Thema ist der Hauptgrund, weswegen ich dieses Buch gelesen habe, da ich ein Fan von Zeitreise Geschichten bin. Die Handlung ist gut, leicht verfolgbar und die Autorin kriegt es sehr gut hin, in einer kindlichen Stimme zu schreiben - das macht die Geschichte glaubhaft.

Das Buch kann man einem Kind zu lesen geben, oder jemand, der nach etwas einfachem zum Lesen in Englisch sucht.

Sehr empfehlenswert.