Der flüsternde Abgrund
372 Seiten

Ein Buch, in dem eine zentrale Rolle der australische Regenwald spielen soll - zumindest verspricht das der Buchrücken. Tatsächlich bleibt es ein leeres Versprechen. Der Regenwald spielt maximal eine kleine Nebenrolle und wird auf wenige, halbherzige Beschreibungen reduziert - sehr schade, da wäre viel möglich gewesen. Ansonsten ist die Handlung eher flach und teils doch an den Haaren herbeigezogen. Interessant waren die vielschichtigen und überraschenden Charaktere - leider bis auf den Hauptcharakter.

In einem Zug
205 Seiten

Ein wirklich wieder genialer Glattauer, der sprachlich durchweg ein Genuss ist, besonders stark anfängt, zwischen durch etwas „längelt“ und gegen Ende mit einer tollen Wendung wieder richtig stark wird und vor humorvoller Intelligenz nur so strotzt - bis zum allerletzten Wort. ;-) Danke dafür!

Luna
416 Seiten

Ich schätze den Autor nach wie vor für seine Themenauswahl; das ist wirklich eine Seltenheit, dass sich jemand diesen Themen so intensiv und häufig widmet. Was ich jedoch schade finde, dass mittlerweile bei Peterson die Devise gilt: kennste einen, kennste alle Peterson Romane. Meist ähnlicher Aufbau und die immer gleichen Charaktere mit anderen Namen. Wann bekommen wir endlich mal wieder ein Werk wie die Paradoxon-Trilogie?