Lesetagebuch
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Brüder
 416 Seiten

Spitzenbuch. Die geschichte Zweier Halbbrüder die nichts von Ihrem Vater wissen und geerbt haben als ihre Hautfarbe. Die erzähltechnik, erst das halbe Leben des einen Bruders zu erzählen ohne den anderen ein einziges mal zu erwähnen passt perfekt. Man kriegt genau die Lebensperspektive, die dieser Bruder gehabt haben muss. Dann steigt man mittenin das komplett andere Leben des anderen Bruders ein um die beiden erst kurz vor Schluss als man es kaum noch für möglich hält zusammen zu führen. Die Autorin ist nicht nur mit einer großartigen Beobachtungsgabe gesegnet, sondern hat auch unter Beweis gestellt, dass sie ein genauso großes Talent für das Erzählen hat. Danke Frau Thomae