Hälfte geschafft. Toll! Dann anderes zu tun.
Ja, für dieses dicke Buch braucht man Zeit; es ist gut, wenn man dran bleiben kann. Das will man auch, denn man wird hineingesaugt in eine pralle -nein, in viele- Geschichten, die berührend sind. Ein Buch zum NichtmehrausderHandlegen. Hin- und Hergerissen zwischen dem Wunsch immer weiter lesen zu wollen und dem Wunsch, langsam zu lesen, damit es nicht so bald zu Ende ist. Ich bin jetzt leider „schon“ durch ....
Eine für Haratischwili typische Generationenerzählung, die sich von der Mitte des 19. Jh. bis in die Gegenwart spannt. Die georgische Familie Jaschi im Zentrum zeigt die Autorin das Spannungsfeld Kaukasus, das Aufkommen und der Niedergang der UdSSR sowie die komplexe Situation Georgiens. Einzelnen Familiemitgliedern folgend schildert Haratischwili das Zwischenmenschliche, das Geheimnisvolle und Magische. Eine Geschichte wie ein Bad aus dem man nie mehr auftauchen möchte.