i cried. TWICE! Ich kann nicht glauben, dass ein silly Buch über PROM mich zum weinen gebracht hat, but it did. Die Figuren waren sehr gut entwickelt, ich konnte mitfühlen und ihre Gedankengänge größtenteils auch nachvollziehen, obwohl sie keinen POV bekommen haben. Queer sein wird gefeiert, aber es wird auch gezeigt, was auf dem Spiel stehen kann und wieso man sich versteckt, obwohl der Grund vielleicht nicht für jeden Sinn ergibt. Mein Ding, das ich mitnehme ist vor allem wie viel Druck man sich macht, wenn man in einer Position ist, in der man sich um andere kümmert. Ob man muss oder nicht, wird aufgearbeitet, dass man nicht allein ist, wie viel anxiety sich aufbaut, wenn man immer die Kontrolle haben muss, aber nicht kann. CWs für manche Themen wäre gut gewesen, aber vor allem war es ein sehr schönes, süßes, kurzes Buch and I really enjoyed it!
Eine Kurzgeschichtensammlung, die auf ein Event zuläuft? HELL YEAH! Ich liebe Geschichten, die nur locker zusammenhängen und sich dann an einem Punkt treffen. Hier hat man sechs Kurzgeschichten, die während eines Blackouts im Hochsommer in New York spielen. Es sind Einblicke in die Leben vor Schwarzen Jugendlichen, ihre Beziehungen, Freundschaften und Selbsterkenntnisse. Wir haben queer rep, wir haben die Gedanken, die einem durch den Kopf jagen zwischen Highschool und College, wir haben die Bedeutung von Familie. Ich hab es unglaublich gern gehört!
Ich hab das Buch angefangen zu lesen und dann doch als Hörbuch gehört, weil es einfacher ist. Das Hörbuch war die gekürzte Version tho und ich muss nochmal sagen, wie verdammt scheiße ich es finde, dass die Beziehung zwischen Kleist und Humboldt einfach wegfällt? Naja, man muss ja was streichen. Dann wohl das.
Das Buch an sich ballert ziemlich. Es gibt einige sehr lustige Stellen, ein paar gute Sätze und Gespräche und immer wieder Anspielungen auf andere Werke der Figuren oder Vorausnehmen ihrer tatsächlichen Biographie. Die Romanze zwischen Goethe und Bettine hätte meiner Meinung nach gut ebenfalls weggekürzt werden können, aber alles in allem a fun read. Außerdem verdanke ich diesem Buch wohl, dass ich Kleist ganz nett finde.
Dann kann ich das wohl auch abhaken. Pun intended.
Tatsächlich fand ich den jetzt wieder deutlich besser als den vierten Band (theoretisch 3,5 Sterne, aber nun gut). Das Ende fand ich überraschenderweise nicht so überraschend, weil ... naja, es hat dann schon Sinn ergeben. Sofern irgendwas an dieser Reihe Sinn ergibt. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht!
Die Sprache ist wirklich, wirklich schön, auch wenn ich zu viele Wörter nachschlagen musste. Ich mag diese lockere Erzählstruktur und, dass so viele Sachen einfach nicht erklärt werden, sondern man das eben hinnehmen muss. Außerdem: Briefe als Kommunikation sind immer sexy, gaye Briefe umso mehr.
Okay, ich weiß wirklich nicht so genau, was in diesem Buch passiert? Und sonderlich gut fand ich es auch nicht mehr. Vielleicht bin ich unfair, aber ich hatte bei 1-3 eine bessere Zeit, auch wenn mir der Erzählstil immer noch sehr gefällt. Nur ... erzählt er nicht so viel? Und es wird ungefähr genau keine Frage beantwortet, die sich mir aufgetan hat. Das ist kein sonderlich hilfreiches Review, whoops.
trillian verdient besseres, das ist alles. danke.
Auch der zweite Band begeistert mit einer so unwahrscheinlich zusammengewürfelten Handlung, dass man sich fragt, ob der unendliche Unwahrscheinlichkeitsdrive vielleicht der Autor selbst ist. Naja, wie auch immer. Ich habe mich auf jeden Fall sehr unterhalten gefühlt und mochte sehr, dass das Hörbuch von Martin Freeman gesprochen wurde.
Das ganze Konzept der Essayreihe ist mega gut und ich mochte den hier sehr gern, auch wenn es mir nicht vorkam wie ein groundbreaking neues Ding, Solidarität zu fordern. Ich denke, es ist auch nicht zwingend für mich geschrieben, also ... naja. Ich denke ich von vor ein paar Jahren hätte das Buch gebraucht und vermutlich hätte ich mir die Augen ausgeheult, weil es so sehr in Worte fasst, was ich mir gewünscht hätte.
Ich hab das Buch vor Jahren schon einmal gelesen und ich fand es damals unglaublich witzig. Tu ich immer noch, aber ich bilde mir ein, jetzt eine etwas differenzierte Meinung bilden zu können, weil ich weiß, was ein auktorialer Erzählstil ist. Und hell yeah, ballert der! Die Tatsache, dass der Erzähler alles weiß und deswegen ständig abschweifen kann, Zeug vorrausnimmt und Sachen weglässt, die eigentlich wichtig sein könnten, aber nicht wichtig genug sind, ist einfach so gut! Ich bin einfach immer noch sehr begeistert von dem Buch und von den Figuren. Ich glaube ein wichtiger Bestandteil vom Reread war, dass ich Arthur immer mehr verstehe. Naja, wir werden auch nicht jünger. Nehm ich mal an.
Es ist wirklich gut. Ich weiß nicht, wieso ich immer erwarte, das Klassiker der Weltliteratur schlecht sind, aber das Buch fand ich echt gut. Mal abgesehen davon, dass die meisten Figuren schreckliche Menschen waren, bis auf Basil. Dieser arme, schwule Mann hat das Alles nicht verdient. Henry hingegen hätte Schlimmeres gebraucht, glaube ich. Ich glaube, die Male, die ich ihm einfach sagen wollte, er soll sein Maul halten, sind nicht mehr zu zählen, ganz egal wie schön er Sachen beschreiben konnte. Das war insgesamt großartig. Wie viele Sätze einfach wirklich, wirklich schön waren. Ich hänge noch an "Children begin by loving their parents. As they grow older, they judge them, sometimes they forgive them" und das ist vermutlich nicht einmal der beste Satz. Bin froh, dass ich es gelesen/gehört habe, tut mir leid, dass ich Henry nicht mochte.
Ich habe Folgendes zu diesem Buch zu sagen: Es ist zu lang, dafür, dass es nicht fertig ist. Tristan ist trans (siehe auch, keine Kinder mit Isolde, obwohl die den lieben langen Tag nichts anderes machen, als miteinander zu schlafen, aber vor allem seine Lügengeschichten darüber, wer er ist). Königin Isolde ist hot, sexy und cool und ihr Mann macht alles, was sie sagt. Marke himbo, i have nothing to back this up. Brangäne hat einfach im Leben verloren und sie ist ein bisschen verliebt in Isolde, i think. Ich kann nicht glauben, dass so viel thought in diesem blöden Buch steckt, aber es ist nun einmal so. Ich hab es nicht sonderlich gern gelesen, aber es war schon in Ordnung.