Bücherregal lädt …
Die Frau der Stunde
417 Seiten

Bonner Republik, späte 70er – Frauen in politischen Ämtern bleiben eher Randfiguren. Eine Liberale kommt unversehens in das Amt als Außenministerin und Vizekanzlerin. Eine fiktive Story, die während der Amtszeit von Annalena Baerbock veröffentlicht wurde. Tja, für mich war es jetzt kein Highlight im Bücherstapel.

Keiko
394 Seiten

Ein Rückblick in die USA auf das Jahr 1942. Nach Erlass der Executive Order 9066 wurden in Seattle Bewohner japanischer Abstammung in Lagern interniert. Das erleben fassungslos und folgenreich Keiko und Henry, beide 12 Jahre. Angesichts der aktuellen Ereignisse ein beklemmendes Thema, aber gut erzählt.

Das Narrenschiff
622 Seiten

Zeitgeschichte anhand einer Familie, die mit der Gründung der ehemaligen DDR startet und bis zum kurz nach dem Fall der Mauer endet. Es wurde reichlich in den Feuilletons besprochen. Um die Rezensionen zu lesen, kann man noch mal ein paar Tage einplanen.

Dienstags bei Morrie
224 Seiten

Eine wahre Begebenheit. Morrie Schwartz war ein bekannter Professor und erkrankte 1995 an ALS. Albom hatte früher bei ihm studiert und besuchte ihn in den letzten Lebensmonaten regelmäßig. Er beschreibt die Gespräche, die er mit ihm führte bis Schwartz im November 1995 starb. In den heutigen Zeiten ist das nicht immer eine Selbstverständlichkeit, denn oft fehlt selbst den besten Freunden der Mut, den Kontakt zu Erkrankten oder Sterbenden zu halten. Deshalb möchte ich dieses Buch als Erfahrungsschatz empfehlen.