Auf der Straße heißen wir anders
178 Seiten

Vertreibung und Völkermord. Bis in die heutige Zeit hinein gibt es Teile der Gesellschaft, die dem Drang folgen, Feinde zu markieren und diese zu bekämpfen. Die Überlebenden versuchen, für sich und die folgenden Generationen eine sichere Zukunft aufzubauen. Was bleibt, ist oft das Schweigen in den Familien. Das wird in diesem Buch am Beispiel Armenien erzählt. Wir alle sollten lernen, uns für diese Schicksale zu interessieren. Ich habe "Auf der Straße heißen wir anders" deshalb sehr gern gelesen, denn es weckt die Neugier auf die Menschen, die um uns herum keinen Platz finden, um von sich zu erzählen und die oft versuchen, unsichtbar zu bleiben.