Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
560 Seiten

Hatte Lust darauf ein Sachbuch zu lesen, das unterhält. Meine Erwartungen wurden mit diesem Zufallsgriff im Buchladen erfüllt. Die Autorin skizziert und erzählt sehr bildhaft Humboldts Leben von dessen Jugend bis zum Tod und hat sehr viel Recherche betrieben hierfür! Außerdem gibt es noch ein paar Blicke zur Seite unter anderem über Darwin. Welch ein Mann Humboldt doch war und welchen Einfluss er hatte, war mir bisher nicht bewusst. Ich bin begeistert von dem Buch und kann es mir empfehlen. Wer nur etwas über Humboldt lesen möchte, sollte die letzten drei Kapitel auslassen.

Beutezeit
288 Seiten

Hmh. Dieses Buch habe ich bereits einmal gelesen und war damals begeistert. Nun bin ich etwas unschlüssig was das Buch angeht, weil es glücklicherweise auch eine kleine Rahmenhandlung (wenn auch nicht so ausführlich wie bei Stephen King) hat bevor es ans pure Gemetzel (ca. 200 Seiten davon) geht aber andererseits ist der Kannibalismus, wie er beschrieben wird, überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Das Nachwort holt da ein bisschen was raus, weil man dadurch das Buch besser versteht. Der zweite Teil verspricht etwas sanfter zu sein. Deshalb vergebe ich vier Sterne.

Mordlichter
378 Seiten

Dieses Debut ist sehr gut gelungen. Bei der riesigen Auswahl an Büchern, die in der Kälte Skandinaviens spielen, habe ich das durch Zufall gewählt und war rundum begeistert. Einfach zu Lesen und ein spannender Plot. Freue mich schon auf mehr und kann das nur empfehlen, wenn man ein bisschen eisige Kälte spüren möchte.

Nordwasser
304 Seiten

Viele Leser:innen kritisieren die vulgäre Sprache dieses Buches. Die hat mich nicht gestört - eher der Inhalt /die Handlung, die dadurch beschrieben wurde. Zum Glück hat das dann nach etwa 100 Seiten nachgelassen und es hat sich eine wunderbar übersetzte Handlung im Eis auf dem Meer entwickelt. Ganz so wie ich es mag!

Das Lied der Kämpferin
347 Seiten

Das Buch war ein Zufallsgriff im Bücherladen ohne auf die Rezensionen zu schauen. Der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen. Ich habe einen Hauch Sci-Fi und geballte Action erwartet. Erhalten habe ich allerdings eine mystische Sci-Fi Utopie mit ein bisschen Action und viel unverständlicher Philosophie über das Sein und die eigene Identität.

In einer kleinen Stadt. Needful Things.
860 Seiten

Dieses Buch zählt zu den besten King Romanen, die ich bisher gelesen habe. Wie nach und nach das Chaos über die Stadt hereinbricht und die unterschiedlichen Erzählstränge zusammenfließen ist einfach klasse. Ich habe es nahezu verschlungen und in wenigen Tagen durchgelesen, weil die Spannung durch die kurzen Abschnitte nie nachgelassen hat - nach den für King typischen Spannung aufbauenden 200 Seiten.

Friesenangst
310 Seiten

Anfangs fand ich das wirklich sehr schlecht geschrieben, allerdings hat die Handlung eine richtig spannende Wendung genommen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Wer aber gerne Regionalkrimis mit Landschaftsbeschreibungen mag ist hier eher schlecht aufgehoben.