Der schlauste Mann der Welt
222 Seiten

Kurzweiliges und unterhaltsames Buch, fast schon mit Wohlfühlcharakter. Ich habe mich gefreut, nach NSA etwas weniger deprimierendes und negatives von Eschbach zu lesen. Mochte es sehr.

Steile These: Ich glaube übrigens, der schlauste Mann der Welt ist in Wirklichkeit der größte Glückspilz der Welt.

Die Kinder der Zeit
672 Seiten

Spannendes Buch aber auch recht deprimierendes Buch. Stellenweise etwas zäh. Dennoch so gut, dass auf jeden Fall den zweiten Teil der Trilogie lesen möchte. Ich mochte v.a. den zweiten Handlungsstrang der sich viel mit Evolution beschäftigt. Eine Triggerwarnung bzgl. Arachnophobie wäre definitiv angebracht.

Die Langeweile stirbt zuletzt
352 Seiten

Von den Seniorenkrimis, die ich bis jetzt gelesen habe, hat mich dieser am wenigsten überzeugt. Ab der Hälfte wurde es ja noch ganz gut (oder gewöhnt man sich einfach irgendwann dran?), aber mit dem Protagonisten hab ich mich doch schwer getan. Die Charaktere waren mir alle ein bisschen zu überzeichnet und die Klischees ein bisschen zu überbordend. Der Klappentext hat mehr Charme versprochen, als das Buch geliefert hat. Schade, denn die Idee klang eigentlich sehr vielversprechend.

Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar
432 Seiten

Die ersten 200 Seiten des Romans habe ich gebraucht, um mit den Figuren und der Handlung warm zu werden, und als es dann endlich so weit war, war das Buch schon fast vorbei. Aber es hat sich gelohnt, dranzubleiben, denn die zweite Hälfte hat sich dann butterweich gelesen.

Besonderer Pluspunkt: Eine beiläufige Bemerkung am Anfang des Buches hat sich zum Ende hin als mitentscheidender Hinweis entpuppt. Geschicktere 1+1-Zusammenzähler hätten sicherlich das Rätsel früher lösen können als ich.

Eine Plot-Ungereimtheit hat mich eine Weile lang beschäftigt.

Aber insgesamt? Gutes Buch. Guter Krimi. Sympathische Charaktere.

Bin gespannt auf den nächsten Teil.

Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam
400 Seiten

Die Charaktere im zweiten Band kamen mir runder und ausgearbeiteter vor, ich habe sehr gerne ihren Dialogen und inneren Gedanken gelauscht. Das Verbrechen wirkte dann doch sehr inszeniert und nur lösbar, wenn man das Pferd von hinten aufzäumt. Aber das ist ja auch oft der Clou bei dieser Sorte Krimis. Trotzdem ein bisschen enttäuschend für mich, dass es so ein bisschen hanebüchen war. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten. Beim nächsten Band werde ich dann einfach mit der absurdesten Theorie starten - vielleicht führt das ja zum Erfolg!