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– Murdoku
 227 Seiten

Schon vor mehreren Wochen habe ich die deutsche Fassung von „Murdoku“ gelöst (wobei der Übersetzungsfehler in der Fassung, die ich hatte, glücklicherweise in der jetzigen behoben wurde), mich aber durchaus schwer getan, weil die späteren Rätsel sehr herausfordernd sind und ich bei ihnen oft in die Lösungshinweise schauen musste, um zu wissen, wie ich überhaupt starten soll. Aber dabei habe ich natürlich auch die Regeln bzw. die Dinge, auf die ich achten muss, gelernt, weshalb mir der zweite Band schon sehr viel leichter fiel. Deshalb entschloss ich mich, noch einmal den ersten Band mit den Tipps und Tricks, die ich jetzt gelernt habe, zu lösen, nur diesmal auf Englisch. Und was soll ich sagen, natürlich bin ich dieses Mal sehr viel angenehmer durchgekommen!

Teilweise habe ich mich natürlich an die Lösungen bzw. an die wichtigsten Hinweise erinnert, aber teilweise auch nicht, weshalb es wirklich hilfreich war, die Murdoku-Logik inzwischen zu begreifen. Ein paar Rätsel, bei denen ich einen Lösungshinweis brauchte, gab es dabei trotzdem (48, 49, 51, 75, 79) und ein paar andere, bei denen eine kleine oder auch große Pause notwendig war, bevor ich auf den Lösungsweg kam. Aber genau das hat das Rätseln so zufriedenstellend gemacht: Sowohl zu begreifen, wie genau man eins löst als auch, eine plötzliche Eingebung zu bekommen, waren großartige Momente.

Meine liebsten Rätsel waren fast immer diejenigen, die noch Zusatzregeln hatten – allgemein die „es gab keinen leeren Raum“-Rätsel und speziell die späten Rätsel wie 75 (The Circus), 78 (Killer Burgers) und 80 (Final Face-Off). Natürlich muss ich auch erwähnen, wie charmant ich die Zeichnungen finde – ob es nun die individuellen Charaktere sind oder die Ortschaften: Beides ist mit sehr viel Liebe gemacht. Meine liebsten Rätsel diesbezüglich waren 34 (Masquerade Ball), 72 (The Secret Meeting), 73 (Avalanche) und 77 (Halloween Party).

Für Sudoku- und Rätselfans ist diese Reihe perfekt geeignet, solange man sich bewusst macht, dass die Murdokus nicht „für Zwischendurch“ sind, sondern zum Konzentrieren und darüber Nachdenken. So oder so aber immer noch spaßig!