– Nie, nie, nie
 256 Seiten

Es muss ungefähr auf Seite 180 gewesen sein, da dachte ich "Verflixt und zugenäht, lasst doch endlich von der armen Frau ab, was ist los mit euch, ihr fertilitätsfanatischen embryomanischen Quälgeister?!?". Auf Buchlänge legt die gepiesackte Protagonistin aus, weshalb sie nienienie Kinder haben möchte und dann wird sie von ihren Liebsten (ihre große Liebe, ihre Mutter und ihre besten frischgebackene-Eltern-Freunde - jetzt könnte man meinen der Vater wäre einsichtiger, aber er ist einfach nicht mehr lebendig, wenn dann würde er vermutlich auch mitmachen...) malträtiert und bearbeitet und ausgequetscht, sie versuchen sie DIE GANZ ZEIT über JAHRE HINWEG umzustimmen und können es einfach nicht verstehen, dass das nicht ihr Ding ist und sie keine Eltern sein will. Man bekommt wirklich großes Mitleid, solche Leute wünscht man nichtmal den schlimmsten Endgegnern an den Hals. Sie lassen sie einfach nicht in Ruhe! Und sie hat eigentlich ein schönes Leben, das wie am Schnürchen läuft, aber auf jeder Seite tauchen neue (oder noch schlimmer; wiederholte) Babyargumentationatoren auf. Uff, das war sehr anstrengend und ab einem gewissen Punkt auch einfach nur nervig. Fragen, mit denen ich zurückbleibe; sind alle in Norwegen so? Oder sind alle so? Gibt es auf der Welt ein Buch mit einem männlichen Protagonisten in ähnlicher Lage?

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