– Heimsuchung
 192 Seiten

Ich als geneigte Leserin von YouTube-Kommentaren, fühlte mich erhaben-erwachsen, als ich unter dem Trailer zu ebenjener Verfilmung von den Leiden gequälter junger Seelen las, die dieses Buch im Unterricht lesen MUSSTEEEEN und dann wars auch noch Teil der Abiturprüfung oder der BLF (falls es das heutzutage überhaupt noch gibt). Sie waren so gequält, das bloße Sehen des Trailers versetzte sie in üble Zustände, ich dachte mir, "Pah! Ich bin ein freies Vögelchen, mich zwingt niemand mehr Bücher zu lesen, ich will mal sehen, mit was sich die Jugend herumschlagen muss und ob es wirklich so übel ist?! Ich bin ultraerwachsen B-)." Gesagt getan, ein feines Buch finde ich, eine schöne Sache, der Gedanke, was an einem Ort alles geschieht mit allen Leuten über die Zeiten hinweg. Nie fühlte ich mich freier und erhabener beim Lesen eines Buches... Die sollen sich mal nicht so haben, man kann wirklich schlimmeres lesen müssen...

← alle Einträge von Eckhardt