Der Roman ist sehr gut und interessant zu lesen. Man sympathisiert mit keinem richtig, erst recht nicht mit der Erzählerin Aroon.
Was ich eher amüsant fand ist das Vorwort von Tara-Louise Wittwer. Meiner Meinung nach (und dem Deutschlandfunk auch) hat sie den Charakter nicht verstanden, bzw ihn in eine sehr eigene Sichtweise gepackt, sie will sie in eine feminist icon packen. Das ergibt aber halt leider null Sinn. Sie leidet nicht primär an den starren Strukturen des Patriarchats und der Regeln und Normen des irischen Landadels, sondern vor allem an ihrer eigenen Unfähigkeit, sozialen Inkompetenz und, sorry, Dümmlichkeit. Deswegen irritiert sie und stößt die anderen ab. Die denken sich halt "WTF". Das hat nicht mit der Rolle als Frau zu tun.
Der Roman ist sehr gut und interessant zu lesen. Man sympathisiert mit keinem richtig, erst recht nicht mit der Erzählerin Aroon.
Was ich eher amüsant fand ist das Vorwort von Tara-Louise Wittwer. Meiner Meinung nach (und dem Deutschlandfunk auch) hat sie den Charakter nicht verstanden, bzw ihn in eine sehr eigene Sichtweise gepackt, sie will sie in eine feminist icon packen. Das ergibt aber halt leider null Sinn. Sie leidet nicht primär an den starren Strukturen des Patriarchats und der Regeln und Normen des irischen Landadels, sondern vor allem an ihrer eigenen Unfähigkeit, sozialen Inkompetenz und, sorry, Dümmlichkeit. Deswegen irritiert sie und stößt die anderen ab. Die denken sich halt "WTF". Das hat nicht mit der Rolle als Frau zu tun.