Faserland
165 Seiten

Ohne Orientierung und ohne Halt streift ein junger und vermögender Mann durch das Deutschland ein paar Jahre nach der Wende. Rauchend, sich betrinkend und nirgendwo seine Mitte findend, streicht er scheinbar ziellos umher, läst sich treiben und hinterlässt eine Spur angeblicher Freunde, die alle ihren eigenen Tiefpunkt und quasi engültige Schicksale erreicht haben. Eine Erzählung voller Gleichgültigkeit, über eine „verlorene?“ Generation, die in den scheinbar unendlichen Möglichkeiten zu ertrinken droht. Traurig, ernüchternd, bedrückend.

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