The Mountain in the Sea
464 Seiten

Science Fiction, im engen Sinne, denn der Roman handelt von einer Wissenschaftlerin, die über intelligente Oktopoden forscht. Unterstützt wird sie dabei von einer KI, auf die es wiederum eine geheime Organisation mit Hilfe eines genialen Hackers abgesehen hat. Teils SciFi-Thriller, teils First Contact mit einer intelligenten Spezies, aber ohne Aliens. Dafür in einer hyper-kapitalistischen und technologisch überwachten Welt. Dystopisch definitiv, hoffnungsvoll etwas. Dabei ist es weniger der Plot, der es spannend macht, sondern die Gedankenexperimente.

The Mountain in the Sea
464 Seiten

Tolle Figuren, tolles Thema, tolles Setting. Aber trotzdem bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden. Das lag mit Sicherheit auch am Thema KI, bei dem meine Aufmerksamkeit aktuell direkt nachlässt. Ich vermisse schon jetzt die Geschichten, in denen Roboter mit künstlicher Intelligenz einfach so da waren, ohne das deren geistiger Zustand laufend Teil von philosophischen Diskussionen und Gedanken ist.

The Mountain in the Sea
464 Seiten

Ein Sci-fi Roman, der mich an Arrival erinnert und von einer Forscherin handelt, die angeheuert von einer Tech-Firma auffällig intelligente Oktopoden erforschen soll. Es geht also grob um Bewusstsein, Sprache, First contact und AI. Ich war begeistert, weil viele Gedanken darin sehr spannend für mich waren. Ich kann mir vorstellen der Plot oder auch die Charaktere ansich holen nicht jeden ab (viele Monologe, kaum Charakterentwicklung). Man muss die Themen schon interessant genug finden, um Freude an diesem Buch zu haben.

Ein paar “Fakten“ z.B. zu AI müsste ich nochmal fact checken, aber selbst wenn sie sich als völliger Quatsch entpuppen, wäre ich dem Buch nicht böse. Der spekulative Teil darf ja durchaus real faktisch falsch sein und es kann trotzdem ein interessantes Buch sein.