Ich war einmal der beste Kurier, den eine Kundin je gesehen hatte. (S.142)
Hu Anyan aus China hatte innerhalb von zwanzig Jahren neunzehn verschiedene Jobs. Er zog von Grossstadt zu Grossstadt und auch mal in die Provinz - immer dann zog es ihn weiter, wenn er von seiner aktuellen Arbeit genug hatte und auf der Suche nach etwas Neuem war. Im Buch erzählt er, was er in all diesen verschiedenen Niedriglohn-Jobs erlebte, wie er sich abrackerte, wie er ausgebeutet wurde. Und wie die Literatur und das Schreiben immer mehr in sein Leben schlich.
Hu Anyan schreibt sehr nüchtern, sein Schreiben wirkt sehr monoton, was seine Arbeit auch gut wiedergibt. Das kann natürlich gewollt sein, ich empfand es aber stellenweise als sehr anstrengend. Sprachlich war das Buch für mich uninteressant und nicht ansprechend, dafür war es inhaltlich umso spannender. Dass er seine Jobs nicht in chronologischer Reihe beschrieben hatte, empfand ich als störend. Auch wenn er die Reihenfolge wohl sehr überlegt ausgewählt hatte.
Das Schreiben über sein Schreiben (und die einzelnen Schreibauszüge) fand ich nicht so interessant, da verlor er mich ein wenig.
Einblick zu erhalten in sein hartes Leben mit all seinen Niedriglohn-Jobs und miesen Arbeitsbedingungen, war schon sehr augenöffnend und hat mich während dem Lesen oft schwer schlucken lassen. Unfassbar!
Hu Anyan aus China hatte innerhalb von zwanzig Jahren neunzehn verschiedene Jobs. Er zog von Grossstadt zu Grossstadt und auch mal in die Provinz - immer dann zog es ihn weiter, wenn er von seiner aktuellen Arbeit genug hatte und auf der Suche nach etwas Neuem war. Im Buch erzählt er, was er in all diesen verschiedenen Niedriglohn-Jobs erlebte, wie er sich abrackerte, wie er ausgebeutet wurde. Und wie die Literatur und das Schreiben immer mehr in sein Leben schlich.
Hu Anyan schreibt sehr nüchtern, sein Schreiben wirkt sehr monoton, was seine Arbeit auch gut wiedergibt. Das kann natürlich gewollt sein, ich empfand es aber stellenweise als sehr anstrengend. Sprachlich war das Buch für mich uninteressant und nicht ansprechend, dafür war es inhaltlich umso spannender. Dass er seine Jobs nicht in chronologischer Reihe beschrieben hatte, empfand ich als störend. Auch wenn er die Reihenfolge wohl sehr überlegt ausgewählt hatte. Das Schreiben über sein Schreiben (und die einzelnen Schreibauszüge) fand ich nicht so interessant, da verlor er mich ein wenig. Einblick zu erhalten in sein hartes Leben mit all seinen Niedriglohn-Jobs und miesen Arbeitsbedingungen, war schon sehr augenöffnend und hat mich während dem Lesen oft schwer schlucken lassen. Unfassbar!