Ein interessantes Genre; quasi die Biographie einer Disziplin. Dadurch ein guter Einstieg in die Verhaltensökonomie, der leicht genug geschrieben ist, um sich als Bettlektüte zu eignen (Anekdoten über Anekdoten) und trotzdem wissenschaftlich bleibt.
Ich schreibe diesen Text zwei Wochen nachdem ich das Buch gelesen und zwei Minuten nachdem ich die Bewertung auf 4 statt 3 Sterne verändert habe. Ich war etwas enttäuscht, weil das Buch als "humorous" bezeichnet wurde, es aber nur in wenigen Szenen ist. Aber im Nachhinein fällt mir auf, dass die Geschichte der beiden Protagonisten, die trotz aller Probleme nicht verzweifeln, mir durchaus Freude bereitet - ein hinreichendes Substitut.
Die Lebens- und Leidensgeschichte einer jüdischen Familie, die aus der Sowjetunion emigriert ist - und nun in Rom auf ein kanadisches Visum wartet. Eigentlich sehr melancholisch, allerdings erkennt man in einigen Szenen eine gewisse Komik.
Unterhaltsames Buch über den italienischen Alltag des SZ-Korrespondenten in Rom
Nun, das ist natürlich anspruchslos. Dennoch nicht schlecht.
Einige Wochen nachdem Varoufakis griechischer Finanzminister geworden war, fiel mir ein, dass ich doch einmal das Buch eines Athener Wirtschaftsprofessors gekauft und verstaut hatte. Wer die - dann plötzlich für wenige Wochen brisanten - Ansichten von Varoufakis verstehen will, dem sei das Buch empfohlen.
Die alten Max Goldt-Bücher sind besser
Die Geschichte des Welthandels von den Ursprüngen zur Moderne - und nebenbei auch von der Pest, dem Aufstieg des Islam, der Besiedlung Amerikas und fast allem anderen - erzählt spannend wie ein Roman.
Die Geschichte(n) von 5 Menschen in einem Berliner Hotel in den zwanziger Jahren
Ein Buch über die Veränderungen in der geopolitischen Struktur. Vielleicht hatte Herr Zakaria einfach Pech, dass ich darüber schon viel gelesen habe, aber so erschien mir das Buch nicht besonders neuartig und spannend.
Die Geschichte der Welt erzählt anhand von 100 Exponaten des British Museum.