Familie Redlich flüchtet im Jahr 1938 mit einer kleinen Tochter vor dem NS-Regime aus dem Deutschen Reich nach Kenia. Der ehemalige Rechtsanwalt Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter auf der kümmerlichen Farm eines Briten. Seine Frau Jettel kann sich nur schwer an das Leben in dem ganz anderen Land gewöhnen. Die Tochter Regina hingegen blüht in dem fremden Land förmlich auf. Sie lernt die Sprache, interessiert sich für die Bräuche des Landes und besucht erfolgreich eine englische Schule. In dem Koch Owuor findet sie einen guten väterlichen Freund. Im Exil erfahren die Eltern von den NS-Verfolgungen im November 1938 gegen Juden überall in Deutschland und später von der Ermordung der Eltern Jettels sowie des Vaters und der Schwester Walters in einem Konzentrationslager „im Osten“. Walter Redlich, der nun bei der britischen Armee dient, bewirbt sich nach dem Ende des Krieges um eine staatliche Anstellung als Jurist im zerstörten Deutschland; ihm wird daraufhin ein Richteramt angeboten.
Die Sprecherin Franziska Pigulla hat eine sensationelle Stimme. Leider werden die Fortsetzungen von Gaby Dohm gelesen, die einen vollkommen anderen Sprachklang hat.
Wie immer bei diesem Thema erfährt man aus unterschiedlichen Perspektiven und Orten viel über Hintergründe. Es hat mich überrascht, dass gerade die jüdischen Refugees, die schon länger im Land waren, durchaus ablehnend auf die neuen Zuwanderer reagiert haben. Teile der Menschheit werden wohl immer und überall ihre Ressentiments "pflegen"
Familie Redlich flüchtet im Jahr 1938 mit einer kleinen Tochter vor dem NS-Regime aus dem Deutschen Reich nach Kenia. Der ehemalige Rechtsanwalt Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter auf der kümmerlichen Farm eines Briten. Seine Frau Jettel kann sich nur schwer an das Leben in dem ganz anderen Land gewöhnen. Die Tochter Regina hingegen blüht in dem fremden Land förmlich auf. Sie lernt die Sprache, interessiert sich für die Bräuche des Landes und besucht erfolgreich eine englische Schule. In dem Koch Owuor findet sie einen guten väterlichen Freund. Im Exil erfahren die Eltern von den NS-Verfolgungen im November 1938 gegen Juden überall in Deutschland und später von der Ermordung der Eltern Jettels sowie des Vaters und der Schwester Walters in einem Konzentrationslager „im Osten“. Walter Redlich, der nun bei der britischen Armee dient, bewirbt sich nach dem Ende des Krieges um eine staatliche Anstellung als Jurist im zerstörten Deutschland; ihm wird daraufhin ein Richteramt angeboten.
Die Sprecherin Franziska Pigulla hat eine sensationelle Stimme. Leider werden die Fortsetzungen von Gaby Dohm gelesen, die einen vollkommen anderen Sprachklang hat. Wie immer bei diesem Thema erfährt man aus unterschiedlichen Perspektiven und Orten viel über Hintergründe. Es hat mich überrascht, dass gerade die jüdischen Refugees, die schon länger im Land waren, durchaus ablehnend auf die neuen Zuwanderer reagiert haben. Teile der Menschheit werden wohl immer und überall ihre Ressentiments "pflegen"