Für Angst blieb keine Zeit
439 Seiten

Nach realen Erlebnissen von Betty Oudkerk als Betreuerin in einem jüdischen Kindergarten in Amsterdam. Die Geschichte wird einem nahe gehen, denn es geht um Kinder, die 1941 deportiert werden sollen. Es geht um Kollaboteure und ein Netzwerk im Untergrund, die einigen wenigen helfen, einen sicheren Platz bei Pflege- oder Adoptiveltern zu finden. In einer Szene beschreibt Betty, wie sie sich angesichts der Grausamkeiten von ihren Gefühlen abkoppelt, damit sie weiter ihre Aufgaben erfüllen kann. Vielleicht ist es diese Distanziertheit, die ich auch im Schreibstil empfinde. Die Charaktere in diesem Buch bleiben für mich eher fremd.

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