Ein Buch über die Geschichte des römischen Reichs, das eben nicht von Kriegen, Senatoren, Mord und Totschlag erzählt, jedenfalls nicht nur, denn natürlich waren auch die Frauen im Römischen Reich von den „großen“, „berichtenswerten“ Dingen betroffen. Klar geht es auch um die bekannten Eckdaten, die man in der Schule mal kennengelernt haben könnte, aber da sind auch viele neue Einblicke und Perspektiven dabei.
Was das Buch aber für mich so besonders macht, ist dass ich der Autorin Dr. Emma Southon förmlich ihre „zero fucks given“-Attitüde, ein herzhaftes „Oah, Männer!“ zwischen den Zeilen, nein AUS den Zeilen entnehmen kann, und dass sie sich trotzdem nicht allzu ernst nimmt. Um nur eine Stelle über die Gründung Roms zu zitieren: “Like all new spaces that seem full of opportunity for those who have little to lose (the Wild West, cryptocurrencies), early Rome primarily attracted men of a — shall we say — challenging temperament.” Oder über die Vestalinnen (römische Priesterinnen, die u.a. Heiligtümer im Tempel der Vesta zu bewachen hatten): “Now the reason I’m telling you this, even though it is not strictly relevant, is that the sacred objects were kept in a special room, a room only these six lifelong virgins could legally enter, these women who would never experience the touch of a man. The Romans called that room the penus. Now straight back to the important stuff. […] In certain ways, the Vestals — with their protection of the hearth and the penus (stop it) — were Rome.”
In anderen Worten: Ja, das Buch ist interessant, aber es ist auch lustig – und das ist vielleicht für ein Buch, das einen altbekannten Thema eine neue Perspektive abgewinnen will, vielleicht nicht die schlechteste Kombination.
Ein Buch über die Geschichte des römischen Reichs, das eben nicht von Kriegen, Senatoren, Mord und Totschlag erzählt, jedenfalls nicht nur, denn natürlich waren auch die Frauen im Römischen Reich von den „großen“, „berichtenswerten“ Dingen betroffen. Klar geht es auch um die bekannten Eckdaten, die man in der Schule mal kennengelernt haben könnte, aber da sind auch viele neue Einblicke und Perspektiven dabei.
Was das Buch aber für mich so besonders macht, ist dass ich der Autorin Dr. Emma Southon förmlich ihre „zero fucks given“-Attitüde, ein herzhaftes „Oah, Männer!“ zwischen den Zeilen, nein AUS den Zeilen entnehmen kann, und dass sie sich trotzdem nicht allzu ernst nimmt. Um nur eine Stelle über die Gründung Roms zu zitieren: “Like all new spaces that seem full of opportunity for those who have little to lose (the Wild West, cryptocurrencies), early Rome primarily attracted men of a — shall we say — challenging temperament.” Oder über die Vestalinnen (römische Priesterinnen, die u.a. Heiligtümer im Tempel der Vesta zu bewachen hatten): “Now the reason I’m telling you this, even though it is not strictly relevant, is that the sacred objects were kept in a special room, a room only these six lifelong virgins could legally enter, these women who would never experience the touch of a man. The Romans called that room the penus. Now straight back to the important stuff. […] In certain ways, the Vestals — with their protection of the hearth and the penus (stop it) — were Rome.”
In anderen Worten: Ja, das Buch ist interessant, aber es ist auch lustig – und das ist vielleicht für ein Buch, das einen altbekannten Thema eine neue Perspektive abgewinnen will, vielleicht nicht die schlechteste Kombination.