Lesetagebuch
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Vom Ende der Einsamkeit
 355 Seiten

Mein erster Roman von Benedict Wells - einem wirklich hervorragenden jungen Gegenwartsautor. Der Roman handelt von Jules und seinen beiden Geschwistern, die ihre Eltern in früher Kindheit verlieren. Jules' Leben scheint von da an von Unglück und Traurigkeit bestimmt. Er wächst im Internat auf, hat keine richtigen Freunde, nur in Alva findet er Beständigkeit. Alva ist sowas wie eine Freundin für Jules, aber auch das Mädchen seiner Träume. Während Jules vereinsamt, suchen seine Geschwister anders Hilfe: Seine Schwester sucht in Drogen Erlösung, sein Bruder entwickelt eine Zwangsstörung, um Kontrolle zu behalten. Jules fragt sich oft, ob das Leben ein Nullsummenspiel ist - diese Frage wird zum Leitmotiv des Romans. Die Geschichte bewegt und begeistert, rührt und erbaut. Wie gehen wir mit Verlusten um? Wieso scheint das Leben nur zu nehmen und nie zu geben? Wer sich diese Fragen stellt, sollte unbedingt den Roman lesen.

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