– Zehnter Dezember: Stories
 270 Seiten

Sammlung an Kurzgeschichten, die teilweise ganz schön verstörend sind: Menschen, die unter Droge große Liebe verspüren, nur um sie dann kurz darauf wieder komplett zu vergessen; Menschen, die sich in ihren Tagträumen verlieren und andere, die vor moralische Entscheidungen gestellt werden. Die größte Brutalität wird dabei teilweise im Vorbeigehen beschrieben, da sie in der Welt der Kurzgeschichten zum Alltag gehört (bspw. die Menschen, die im Garten als Statussmybol ausgestellt werden). Erinnert damit auch an Grausamkeiten der modernen Gesellschaft, die wir mehr oder weniger im Alltag einfach hinnehmen.

Die Geschichten lösen gerade durch ihre banale Skurrilität und Gewalt etwas in mir aus. Aber ob ich es jetzt empfehlen würde, weiß ich nicht.