Real Tigers
 361 Seiten

Ehrlich gesagt fand ich diesen (den dritten) Teil der Reihe nicht so überzeugend. Er war okay genug, dass ich mir bestimmt mal den vierten Teil kaufen werde, wenn ich ihn im Laden sehe, aber ich verzehre mich auch nicht danach, zu erfahren, wie es weitergeht. Ich verstehe auch nicht ganz, warum Jackson Lamb so viel pupsen muss, aber das ist vermutlich ein stilistisches Mittel.

(Allgemein finde ich es etwas ermüdend, wenn Figuren darauf reduziert werden, die ganze Zeit einen inneren Monolog über ein einziges Thema zu haben. Sorry Catherine, deine Vergangenheit war bestimmt nicht so toll, aber denk doch einfach mal an IRGENDWAS anderes.)

Es gab aber wieder einige gute Sätze, zum Beispiel:

Which was fine: a good purge never hurt anyone. Well, except for those it hurt, but that was rather the point.

Und:

He looked like he might have been asleep, if people generally smashed their faces against an anvil before settling down for the night.

Real Tigers
 361 Seiten

Auch der dritte Slough House Roman hat mir wieder so gut gefallen, dass sich die Frage nach dem nächsten Buch abermals erübrigt: Ich will direkt wissen, wie es um die in Ungnade gefallenen MI5 Agenten weitergeht, die den Machtspielen der oberen Etage zwar nach wie vor ausgeliefert sind, ihnen jedoch nicht hilflos gegenüber stehen.

Lieblings Zitat:

River: He's hooked up to about seven different machines. Nobody's expecting him to wake up anytime soon.

Lamb: Have they tried switching him off then switching him on again?