Das Buch „Rassismus im Rückspiegel“ der bekannten Radio- und Fernsehjournalistin Angélique Beldner berichtet in einer Rückblende, wie sie persönlich Rassismus in der Schweiz erlebt hat. Als Schwarze Frau,der Vater stammt aus der Côte d’Ivoire, die Mutter aus dem Berner Oberland, wo sie selbst auch aufgewachsen ist, schildert sie ihre Erfahrungen aus einer sehr persönlichen Perspektive und nimmt mich als Leserin oder Leser mit auf eine Reise von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart.
Angélique Beldner reflektiert dabei sorgfältig ihre eigene Situation. Einerseits ist sie in einem behüteten und privilegierten Umfeld aufgewachsen, andererseits musste sie immer wieder mit Situationen umgehen, in denen sie offenem, aber vor allem auch strukturellem Rassismus begegnete.
Das Buch eignet sich besonders gut für Personen, die sich bisher noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben. Beldner erklärt präzise und in feiner Sprache, warum niemand von uns gegen Rassismus gefeit ist, was Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bedeuten und weshalb bestimmte Bezeichnungen angebracht sind – oder eben besser nicht. Ein Anhang mit zusätzlichen Erklärungen ergänzt das Buch sinnvoll.
Auch wenn die Lektüre betroffen macht, versucht Beldner, die Entwicklungen positiv zu betrachten. Vor allem im Rückspiegel zeigt sich, dass sich vieles verbessert hat. Wenn wir dranbleiben und mutig sind, können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Das Buch „Rassismus im Rückspiegel“ der bekannten Radio- und Fernsehjournalistin Angélique Beldner berichtet in einer Rückblende, wie sie persönlich Rassismus in der Schweiz erlebt hat. Als Schwarze Frau,der Vater stammt aus der Côte d’Ivoire, die Mutter aus dem Berner Oberland, wo sie selbst auch aufgewachsen ist, schildert sie ihre Erfahrungen aus einer sehr persönlichen Perspektive und nimmt mich als Leserin oder Leser mit auf eine Reise von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart.
Angélique Beldner reflektiert dabei sorgfältig ihre eigene Situation. Einerseits ist sie in einem behüteten und privilegierten Umfeld aufgewachsen, andererseits musste sie immer wieder mit Situationen umgehen, in denen sie offenem, aber vor allem auch strukturellem Rassismus begegnete.
Das Buch eignet sich besonders gut für Personen, die sich bisher noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben. Beldner erklärt präzise und in feiner Sprache, warum niemand von uns gegen Rassismus gefeit ist, was Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bedeuten und weshalb bestimmte Bezeichnungen angebracht sind – oder eben besser nicht. Ein Anhang mit zusätzlichen Erklärungen ergänzt das Buch sinnvoll.
Auch wenn die Lektüre betroffen macht, versucht Beldner, die Entwicklungen positiv zu betrachten. Vor allem im Rückspiegel zeigt sich, dass sich vieles verbessert hat. Wenn wir dranbleiben und mutig sind, können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken.