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Getting Real
 194 Seiten
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Kann man ruhig immer mal wieder lesen, wenn man hin und wieder Webapps baut. (Oder, wenn man, wie ich, eigentlich nie was anderes macht.)

Teilweise merkt man dem Buch an, dass es von 2006 ist („Vergesst nicht, einen RSS-Feed einzubauen!“, „Bietet euren Nutzern ein Forum an, in dem sie sich austauschen können!“), aber die meisten Ratschläge sind zeitlos. Gefühlt setze ich auch die meisten Sachen bei meinen Projekten schon so um, wie sie im Buch empfohlen werden und bin damit auch sehr glücklich.

Manchmal war ich darum nicht sicher, ob sich aus den Tipps jetzt direkt eine Handlungsempfehlung für mich ableiten lässt, oder ob ich die schon umgesetzt habe. Wenn es zum Beispiel heißt, dass man darauf achten soll, Software zu schreiben, die weniger kann und einfacher geschrieben sein soll, frage ich mich: Kann ich meine Software reduzieren und vereinfachen, oder sind die Tipps an Leute gerichtet, die sonst Java Enterprise Applications schreiben, und mal probieren sollen, einen Server-Endpoint ohne fünf Factories zu bauen? Denn zum einen habe ich manchmal schon das Gefühl, vom Umfang meiner Projekte etwas überwältigt zu werden, auf der anderen Seite müssen auch Webapps ja irgendwas machen, und dafür muss halt häufig Code existieren?

Naja, ich melde mich wieder, wenn ich das Buch in einem Jahr oder so noch mal lese.