Lesetagebuch
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Ein König für Deutschland
 497 Seiten

Manches ging mir zu schnell, anderes zu langsam. Der ein oder andere Handlungsfaden lief auf wirklich gar nichts heraus und der Schreibstil wirkte in manchen Dialogen und Monologen etwas hölzern. Letztlich redet die Idee, die hinter der Handlung steckt, das Buch. Das Thema ist wirklich wichtig und darüber viel nachgedacht hatte ich bis dahin nicht. Man kann es also mal lesen, muss man aber nicht unbedingt. Was ich mitgenommen habe: Wahlcomputer sind ziemlich sicher nicht sicher und sollten nicht bei Wahlen eingesetzt werden, wenn man Wahlbetrug vermeiden möchte.

Ein König für Deutschland
 497 Seiten

Der Verdacht, dass die Wahl von George W. Bush getürkt und die Niederlage von Al Gore somit manipuliert war, tauchte schon am Wahltag auf, als Unregelmäßigkeiten bei der Benutzung von Wahlautomaten vermutet wurden. Und wenn man diesen Verdacht als Gewissheit nähme und sie auf einen anderen Zusammenhang übertrüge, genau, dann kommt ein König für Deutschland heraus. Ein intelligenter mit 19,90 € (hardcover) Lesespaß, der einen kleinen Widerhaken im Hinterkopf hinterlässt, wenn man mal das deutsche Verfassungsrecht ausblendet. Denn der Verdacht, dass ein kleiner „trockener“ aber wenig intelligenter Loser von mächtigen Hintermännern gesteuert werden könnte, die sich mit ihm als Strohmann am US-amerikanischen Imperialismus eine goldene Nase verdienen, ist schlimm genug.